Heiliges Abenteuer 2012

4. Januar 2012 | Von | Kategorie: Blog, Featured

Die Rauhnächte sind fast vorüber, die wilde Jagd geht zu Ende.
Die Heftigkeit der Stürme hat mich zum Teil erschüttert und zum andern nochmals erinnert, wie wichtig es ist, den Kräften der Rauh- oder Losnächte zu lauschen (losen = zuhören) und sie zu achten und zu ehren.

2012 wird wild werden, die Flut und der Sturm werden alles mit sich fortreißen, was alt und morsch ist.

Ich lade euch ein, diesen Prozess mitzugestalten, euch den Kräften, dem Fluss des Lebens, hinzugeben, dem Ruf des – wenn auch unbekannten – Ziels zu folgen und “ja” zu dem heiligen Abenteuer 2012 mit all seinen Veränderungen zu sagen.

 

Ich suche nicht – ich finde.
Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen
und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.

Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer.

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen wissen,
die in der Ungewissheit, in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht
– menschlich beschränkt und eingeengt -
das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen:
Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen,
der in aller Angst des Loslassens
doch die Gnade des Gehaltenseins
im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

~ Pablo Picasso

Ein Kommentar auf "Heiliges Abenteuer 2012"

  1. dahema sagt:

    lm Wissen meines Volkes, der Inka, existiert eine große Sonne im Zentrum unserer Galaxie, die Impulse an alle Sonnen, auch an unsere, gibt und über diese weiter an die Erde. Die Zentralsonne macht weiter auf und so kommt die Energie der Sonne immer stärker zu uns. Start dieses großen Wandels war 1970; auch 1996, 2007 und 2011 war das Ansteigen der Energie sehr spürbar. In jedem dieser Jahre sind auf der Welt große Veränderungen geschehen. Auch 2012 und 2013 wird die Energie steigen. Erst verursacht sie eine Wandlung unserer Energie, unseres Bewusstseins. Und bringt so Wandel auf allen Ebenen. Alle Strukturen ändern sich – ökonomische, politische, soziale, religiöse.
    Noch leben wir in einem Zeitzyklus des Patriarchats. Seit über 5000 Jahren herrscht die männliche Energie vor, die Energie der Vernunft. Wir arbeiten mit dem Kopf, nicht mit dem Herzen. Diese Energie unterdrückt die Frau; und die Erde, die weiblich ist. Wir wurden immer mehr von der Natur, den Rhythmen des Lebens, uns selbst getrennt. Diese Strukturen, die alten Systeme, wandeln sich zuerst. Als zweites erfährt der Mensch eine große Bewusstseinsentwicklung, kann intuitiver handeln. Man sagt, das geschieht 2012. Aber es hat längst begonnen und wird sich nur noch mehr steigern. Die Herzensintelligenz erwacht mehr und mehr. Drittens wird das Weibliche wieder seinen Platz einnehmen und Achtung erfahren – Frauen, Tiere, Flüsse, Ozeane. Dadurch kehrt in den kommenden Jahren das Gleichgewicht zwischen männlich und weiblich, zwischen dunkel und hell zurück.
    Das Bewusstsein der Menschen empfängt immer mehr Licht. Es ist, als säßen wir unter einer immer helleren Lampe, wodurch eigene Schatten, Leid oder Schmerz mehr zum Vorschein kommen. Deshalb müssen wir erst unsere alten Dinge, die alten Strukturen in uns lösen. Das müssen wir zuerst heilen, durch die Energie des Herzens. Wir können nur helfen, wenn wir uns zuerst selbst helfen. Danach wird vieles im Licht sein, was noch nicht gesehen wurde. Es ist so wichtig, deine Sonne zum Strahlen zubringen, dich zu lieben. Und keine Angst zu haben vor dem, was morgen kommt.
    Jetzt endet ein Weltenjahr, ein Zyklus von fast 26.000 Jahren, in dem wir erst matriarchalisch, dann patriarchalisch lebten. Als nächstes kommt das Gleichgewicht von beiden. Die jetzige Zeit des Wandels ist eine Zwischenzeit, eine Brücke zwischen alter und neuer Ära, der Wendepunkt. Diese Energie transformiert, damit die neue Ära mit neuen Aspekten kommen kann. Das dauert ein paar Jahre – wir sind gerade auf dem Höhepunkt. Es wird große Veränderung bringen, aber nicht das Ende. Es wird immer wieder eine große Energiestrahlung geben.
    Die Angst vor dem Ende kommt von jenen, die festhalten an dogmatischen, männlichen Strukturen. Sie wollen kein Gleichgewicht, keine Energie des Wandels. So schüren sie die Angst, erzählen vom Weltuntergang – damit das Volk sich gegen die neue Energie wehrt. Unsere Völker, auch die Maya, glauben nicht an solch drastische Dinge. Für mich ist 2O12 eine neue große Chance. Wie Silvester. Ein Weltenjahr geht zu Ende – und wir können ein Fest feiern, ein großes Silvester.
    Naupany’ Puma, Sonnenpriester der Inka

Schreibe einen Kommentar