Inanna am 4. Tor

Heute Abend, 10. August, hätten wir, wenn die Wolkendecke nicht gewesen wäre, die nächste Mond-Venus Konjunktion am westlichen Horizont kurz nach Sonnenuntergang sehen können. Morgen Abend bietet sich erneut die Gelegenheit – vielleicht sind die Wettergötter gnädig… (die Konjunktion ist exakt morgen Mittag).

Inanna durchschreitet auf ihrem Weg aus der Unterwelt das 4. Tor, wo sie ihr goldenes Brustschild wieder bekommt. Damit geht es in den kommenden Wochen um ihr bzw unser Herzchakra.

Die Konjunktion der dünnen Mondsichel mit Venus findet kurz nach dem speziellen Neumond dieses Monats statt, dh der Mond bringt diese kraftvollen Energien des 8/8-Portals zur Venus. So geht es darum, dass wir unsere Fähigkeit der gesunden Selbstliebe zurück gewinnen. Dazu gehört, die anerzogenen Ideen, dass dies egoistisch und falsch wäre, ein für alle Mal abzulegen. 

Unser physisches Herz steht in direkter Verbindung zum Kosmos und zur Erde. Dort wird die Lebensenergie als Blut in unseren gesamten Körper ausgesendet. In unserem Herzzentrum befindet sich auch unsere Thymusdrüse, die ein Bindeglied zwischen unserer Selle und unserem Körper ist. Sie gilt auch als die Schatzzentrale der Meridiane, dh auch sie schickt Energie in den gesamten Körper. Im Altertum galt sie als der Sitz der Seele.
Die Thymusdrüse produziert Oxitozin, was uns die Fähigkeit gibt, mit offenem Herzen eine Beziehung zu andern einzugehen, die Fähigkeit des “bonding”. Dass sie bei den meisten Erwachsenen verkümmert ist, liegt daran, dass sie durch Stress schrumpft… Bonding baut Stress-Hormone ab und Glückshormone auf. 

Auf ihrem Weg in die Unterwelt hat Inanna an diesem Tor mit dem Abgeben ihres Burstschildes alle Verzerrungen und Schatten bezüglich des Herzzentrums abgelegt: alle Selbstunsicherheit, alle Angst nicht gut genug zu sein, nicht geliebt zu sein, ihre Arroganz, ihr Verurteilen (sich selbst und andere), ihre Sehnsucht nach Akzeptanz, ihren Mangel an Vertrauen (in sich selbst und das Leben). Auf ihrem Weg aus der Unterwelt weiß sie wer sie ist und kann in einer gesunden Weise ihre Herzenkraft einsetzen, kann Liebe, Güte, Großzügigkeit und Empathie – va für sich selbst – empfinden.

Dieser Venus-Zyklus begann im Zwilling, dh wir können von der Zwillings Meta-Göttin lernen. Sie lehrt uns, unsere gesunde Selbstliebe spielerisch, mit kreativer Freude auszudrücken und erinnert uns daran, uns nicht allzu ernst zu nehmen. Es geht an diesem Tor darum, unsere Fähigkeit, unserem Herzen zuzuhören, zu vertiefen, uns zu öffnen für das was ist, dort wo wir gerade sind (das “berühmte” Hier und Jetzt) und speziell uns für uns uns selbst zu öffnen, das was in uns genau Jetzt, in jedem Moment ist, bedingungslos zu lieben, zu erkennen, dass wir immer göttlich sind. Und dann voll Liebe dieses Göttliche ausdrücken, es der Welt schenken.

Wir können die Vibration unseres eigenen Herzens zu erhöhen, indem wir immer wieder und immer öfter Dankbarkeit, Mitgefühl und Anerkennung generieren, spüren, und leben. Es mag sein, dass es eine Weile braucht, bis man Resultate in sich und in der äußeren Welt sieht, aber es ist universelles Gesetz, dass das Kultivieren einer kontinuierlichen Praxis von liebevoller Güte und Mitgefühl die Herzfrequenz erhöht und den Thymus aktiviert.

 
 

Unterstützend sind in den kommenden Wochen des weiteres:
* Farben grün und rosa – Kleidung, Speisen, Steine, Bilder etc etc
* Anahata aktivierende Asanas und Pranayama Übungen 
* Meditationem über/mit der Höhle, der Bienenwabe, dem Erzengel Raphael, der Tonsilbe FA, dem Mantra YAM, der 12-blättrigen Lotusblüte, Heart pulse
* das Element Luft 
* spielen, dh wortwörtlich die Brett/Würfel/etc-Spiele aus dem Schrank holen
* kreativ den Alltag angehen, egal was es ist, sich erlauben, dies spielerisch zu tun. evtl hilft dir auch die Figur des Narren, um dort anzukommen oder eine der Regenbogen-Göttinnen 
* das bonding zu dir selbst stärken, va wenn es dir leichter fällt, für andere als für dich da zu sein

Venus und Mond (24°21′ Jungfrau) stehen im Anderthalbquadrat zu Saturn (9°30′ rx Wassermann), im Trigon zu Pluto (24°59′ rx Steinbock) und in Opposition zu Neptun (22°39′ rx Fische) und in Konjunktion mit dem Fixstern Subra im rechten Vorderbein des Löwen.

Die Transformation der alten starren Regeln, was sich gehört und was nicht etc, wird um so tiefer, je mehr wir uns erlauben, immer wieder aus dem Kopf /mind ins Herz und in die Intuition zu gehen. Auch nicht auf das, was die Gesellschaft so sagt, zu hören, sondern einzig auf unser Herz und unser tiefes inneres Wissen. 

Träumen unterstützt den Prozess. Du kannst zB die Traumabsicht formulieren, mit deiner Selbstliebe oder der Stärkung des bondings zu dir selbst zu träumen. Oder vielleicht hilft dir dies Zitat – Author unbekannt, soll auf Charly Chaplin zurück gehen.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man `VERTRAUEN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man `AUTHENTISCH-SEIN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man `REIFE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mit Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man `EHRLICHKEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`,
aber heute weiß ich, das ist `SELBSTLIEBE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man `DEMUT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es `BEWUSSTHEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank mach kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute `HERZENSWEISHEIT`.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne prallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

 

image: nicnicnic78 / Pixabay

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Inanna am 4. Tor

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