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Gelebte Spiritualität

Heilarbeit

Heilsein bedeutet Ganzsein. Seele will immer heil, das heißt ganz, sein.
Leiden ist aus schamanischer Sicht eine Folge von Verlust seelischer Ganzheit und Blockierungen von Seelenkraft.
Aus schamanischer Sicht bedeutet Heilung, die Seelenkraft dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird: im Hier und Jetzt, im Schnittpunkt der horizontalen und vertikalen Zeitachse.

Eine wesentliche Tätigkeit des Schamanen war schon immer das Heilen. Es gilt als das älteste Wissen des Heilens, das bei den Naturvölkern über Jahrtausende von Generation zu Generation mündlich weitergegeben wurde. Schon auf 40.000 Jahre alten Felszeichnungen aus der Steinzeit sind schamanische Darstellungen erkennbar.

Grundsätzlich wirken in Heilritualen die gesamten Schöpferkräfte – die Elementen Feuer, Erde, Wasser, Luft, die kristallinen Kräften, die Pflanzen und Tierwesen, die Weisheit der Ahnen und der ewigen Seele. Es entsteht eine mystische Einheit aller Welten und Kräfte, wodurch das, was nicht mehr in Harmonie ist, gewandelt werden kann.

Ich durfte während der letzten 15 Jahre Zeugin der Wandlung unterschiedlichster Leiden sein. Und ich bin immer wieder erstaunt über die humorvolle und erfindungsreiche Art der Kräfte, die jeweils mit wirken.

Etwas wunderbares geschieht durch die Verbindung mit allen Schöpfungskräften: wir werden wieder zum Schöpfer unserer Realität und erlangen dadurch die – meiner Meinung nach – höchste Freiheit.

Gewandelt werden können alle Arten von Leiden: körperliche wie emotionale, akute und chronische, persönliche und familiäre. Heil können alle Seelenfelder werden – die der lebenden Menschen, die von Verstorbenen, die von Häusern, die von Tieren, die von Pflanzen, von Orten, von Wasser, von Erde, etc

In meine Arbeit fließen viele bekannte Heilungsrituale ein:
Seelenrückholung, Seelenintegrierung
Seelenzentrierung
Extraktion, Seelenfeldheilung
Psychopompos-Arbeit