Neuer Venuszyklus

Der neue Venuszyklus beginnt. Im Steinbock.
Nach den 40 rückläufigen Tagen, in denen sich Venus per Metamorphose vom Abendstern in den Morgenstern verwandelt, beginnt ein neuer 584 Tage andauernder Synodischer Venuszyklus.

Während ihrer Metamorphose trifft Venus auf die Sonne (exakt am 9. Januar 2022, 19° rx  Steinbock, sog. untere Konjunktion, Venus steht vor der Sonne) und ist nicht am Himmel zu sehen. Venus erscheint am 14. Januar (bei tiefem Horizont) wieder als Morgenstern (15° rx Steinbock).

Inannas Vorbereitung auf den Abstieg in die Unterwelt beginnt. Mit jeder Mond-Venus-Konjunktion schreitet sie durch ein weiteres Tor, am 30. Januar durch das erste (11° sd Steinbock). Diese Morgensternphase dauert bis September 2022.
In der Unterwelt kommt es am 23. Oktober zur sog oberen Konjunktion, Venus steht hinter der Sonne. Sie wandelt sich zum Abendstern. Ihr Aufstieg aus der Unterwelt beginnt am 2. Dezember 2022 und dauert bis zum 14. August 2023. Sie vollzieht wieder ihre Metamorphose, nun von der Steinbock-Göttin zur Löwe-Göttin, und ein neuer Zyklus beginnt am 18. August 2023.

Die nächsten 19 Monate sind also bestimmt von der Meta-Steinbock-Göttin. Sie ist die Hüterin des Wissens, die Alte, die Weise, die die Heiligkeit allen Lebens schützt. Sie ist Großmutter Erde, die Große Mutter. Sie begegnet uns überall auf der Welt in diversen Göttinnen, u.a. als griechische Hekate, ägyptische Heq, slawische Baba Yaga, Sedna der Inuit, keltisch-schottische Cailleach, brasilianische Huana, tibetische Khon Ma, hinduistische Dhumavati, arabische Manat, Großmutter Spinne der Nordamerikanischen Ureinwohner, japanische Ana No Uzume, griechische Baubo, nordisch-germanische Hel, afrikanische Nana Buruku, irisch-keltische Sheela-na-Gig, schottische Nicneven, althebräische Chokhmah, alttestamentarische Sophia. Sie ist zu finden im Kreis der Großmütter, der Weisheitshüter, in der englischen Crone (Krone – Zeichen von Macht und Würde) und Hag (heilige Frau), der deutschen Hagazussa und Hexe. 

Sie ist die weise alte Frau, die die heiligen Schöpfungskräfte kennt und bewahrt. Sie ist die, die sich um die folgenden Generationen kümmert. Sie ist die, die uns die alten Wege lehrt, die das Wissen der Erde übermittelt. Sie ist die, die um die Beständigkeit von Werden, Wachsen, Wandeln weiß. Sie ist die alte Weise, die uns erinnert, uns um die Erde, um einander und um uns selbst zu kümmern. Ihre Medizin zeigt uns wer wir in Wahrheit sind und wie wir für uns selbst, für einander und für die Erde leben können. Sie lehrt uns, mit unseren Energien hauszuhalten wie auch in Gemeinschaften und mit der Erde zu leben. Hag, Crone, Hexe (witch) – weise Frauen, als Hebammen, Heilerinnen und Vermittler zwischen den Welten tätig, sind durch das Patriarchat aus der Gesellschaft verbannt worden.

Das Sternzeichen Steinbock ist ein Ziegenfisch – ein Wesen mit Fischeschwanz und Ziegenoberkörper. Der Ziegenfisch kann sich an Land genauso wie  im Wasser bewegen, findet sich in rauen kargen Gefilden genauso gut zurecht wie in weiten Gefühlstiefen. Er lehrt uns Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, das Verständnis des allmählichen Werdens und dass wir Wesen des Wachstums und der Wandlung sind, die Achtung des Verwoben- und Verbunden-Seins im großen Netz des Lebens, das tiefe Bewusstsein der persönlichen Verantwortung für die Erde. Von ihm lernen wir Konzentrierung, Absonderung, Reduzierung, Klärung, ernsthaftes Durchdringen, Verzicht, Befreiung von Wachstumszwängen, Entwicklung durch Transformierung. Der Ziegenfisch erkennt die Tragweite seines Denkens und Handelns und begegnet sich selbst (Meditation, Entsagung, Konzentration, Kristallisation). Er ist der Erforscher der Seele, er ist Befreier von sich selbst, er ist Seele in kristallisierter Form. 

Solche Ziegenfisch-Menschen – Menschen mit Selbstwertgefühl, Menschen die weltlichen Dingen entsagen, Menschen die sich von Bindungen befreien, Menschen die den Tod liebevoll begrüßen – werden in unserer Gesellschaft eher belächelt, gelten als Außenseiter oder – wie die Hexen, Crones und Hags – sogar gesellschaftsfeindlich. In unserer Gesellschaft wird ein Leben in Rausch und Bausch, Betäubung, vielen Bindungen und von Außen auferlegter Verantwortung gut geheißen. Der Ziegenfisch mit seinen erkenntnisphilosophische Weisheiten bricht mit Tabus, eckt an, wird gemieden oder verbannt. Doch genau darum geht es. Jetzt. Inmitten von zunehmenden Sterbefällen (Corona, Impfung, Hunger, Naturkatastrophen) und dem Zusammenbruch der Alten Welt sind wir aufgefordert, innezuhalten und hinzuhören – der Erde, unserem Körper und unserem wahren Selbst zuzuhören. Und uns dem Klärungsprozess hinzugeben. Die eigene Seele zu erforschen. Uns zu befreien. Den Tod in allem genauso zu bejahen wie das Leben in allem. Die Schönheit auch im Verwelken und nicht nur im Erblühen zu erkennen, zu erfahren und zu ehren. Über Tabubrüche wieder Fröhlichkeit, Heiterkeit, Frohsinn und Strahlen in die Welt zu bringen. Damit aufzuhören, ein normales Leben leben zu wollen. Die eigene Einzigartigkeit voll zu bejahen und mit den Augen des Herzens zu sehen.

In den kommenden 19 Monaten geht es darum, tief unsere Wurzeln zu verwurzeln und unsere Verbindung zu unseren Ahnen zu stärken – zu jenen, die in Gemeinschaft und im Einklang mit der Erde und den heiligen Regeln der Schöpfung gelebt haben. In jeder Ahnenreihe gibt es sie, auch wenn wir von ihnen keinen Namen mehr kennen und weit zurück gehen müssen. Wir erfahren uns in Zeit einerseits und gleichzeitig gibt es Zeit nicht, dh wir erfahren alle Momente, alle Zeit, immer Jetzt. Können uns somit Jetzt und jeder Zeit mit unseren weisen Ahnen verbinden.

Bewusst mit dem Venuszyklus arbeiten, ermöglicht uns, unser Leben im größeren Ganzen des Lebens zu spüren, unseren Platz im großen Lebensgewebe zu erkennen. Zu erkennen, dass wir nicht getrennt sondern mit allem verbunden sind und dass es darum geht, wieder nach den heiligen Schöpfungsregeln zu leben, wieder heilige Kreise zu bilden, eine heilige und heilende Gemeinschaft, in der die kommenden Generationen lernen, dass alle Kraft aus der Frau kommt und dass die heilige Verantwortung darin besteht, mit der eigenen Lebenskraft die Heiligkeit allen Lebens verlässlich zu beschützen und zu bewahren. In vielen alten Schriften ist zu lesen „wie im Anfang so in Ewigkeit“, „wie oben so unten“, „wie im Großen so im Kleinen“, „wie innen so außen“, „alles fließt“. Es ist jetzt an der Zeit, dies Wissen bewusst zu leben.  

Ich lade dich ein, deine Art zu entwickeln, dem Venuszyklus zu folgen. Mach Zeremonien, trommle, tanze, gestalte einen Altar, benutze jeweilige Farben, Steine, Mantren etc zu den jeweiligen Toren, durch die Inanna schreitet. Komm in Kontakt mit der Erde und dem hellsten Planeten am Himmel – etwas, das unsere Vorfahren über Jahrtausende praktiziert haben. Erinner dich – all dies Wissen ist in deiner DNA, ruf es wach. Wir sind alle Wesen der Erde und des Himmels. Es geht darum, dies wieder in Balance zu leben. Unsere Spiritualität ist nicht nur im Oben, im Nichtstofflichen zu finden, sondern auch im Unten, in der Erde, im Stofflichen. Unsere Körper bestehen aus dem Heiligen Männlichen und Heiligen Weiblichen und die Arbeit mit diesem Venuszyklus hilft uns, dies in uns bewusster zu spüren und im Außen auszudrücken. 

Und dann hat dieser Venuszyklus noch etwas Seltenes und sehr sehr Transformatives: Pluto spielt eine wichtige Rolle, da den gesamten Zyklus über enge Aspekte zwischen Venus und Pluto stattfinden. Venus war stationär rückläufig konjunkt Pluto, so dass Venus über einen Monat in Plutos Nähe war (normalerweise sind dies zwei bis drei Tage). Damit trägt sie sozusagen das Plutonische mit sich, wenn sie, in Konjunktion mit der Sonne, sich wandelt und einen völlig neuen Zyklus beginnt, und trägt dann diese neue Energie wieder zu Pluto, für weitere Transformation, wenn sie, wieder direktläufig, Anfang März erneut in Konjunktion mit Pluto, und auch Mars, kommt. Diese Art von Dreier-Konjuntion im Steinbock fand das letzte Mal 1770/71 statt und wird das nächste Mal 2264/65 stattfinden (zur Erinnerung: alle 8 Jahre gibt es einen Steinbock-Venuszyklus).

Mit Pluto, als Gott der Unterwelt, kriegen wir während dieses Venuszyklus ein riesiges Potential für Klärung, Klarheit, Entgiftung, Reinigung – von allem was tot ist, was keinen Wert mehr hat. Eine super Unterstützung für das, was die alten Weisen uns lehren. Wir als Menschheit haben über Jahrtausende ein schiefes Wertesystem entwickelt, eines das aus der Balance gekommen ist. Va haben wir haben als Menschheit den Tod verbannt, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Und haben völlig vergessen, dass erst der Tod das Leben ermöglicht. Je weniger wir ihn zulassen, desto mehr verlieren wir an Lebendigkeit. Nur wenn wir immer wieder sterben, loslassen, reinigen, sind wir wahrhaft lebendig. Im Vergleich ist der Tod lebendiger als wir Menschen! Wir sind Meister geworden, unsere Lebenskraft immer mehr abzubauen, uns immer mehr anzupassen, klein zu halten. Wir schränken uns ein, haben zig Verbote für wie wir leben, denken, handeln, fühlen sollen. 

Pluto-Venus-Aspekte sind einige der stärksten, und in diesem Fall dauern sie länger als normalerweise. Dieser hingebungsvolle Tanz von Venus und Pluto ermöglichst uns – wenn wir uns einlassen, wenn wir ihren Energien zuhören, wenn wir uns nicht einschüchtern lassen von dieser Kraft (die bedrohlich wirken kann – und es ist hilfreich, sich immer wieder daran zu erinnern, dass die Energien für uns wirken und niemals gegen uns) – eine riesige alchemistische und magische Zeit. Es geht darum, in die Tiefe zu kommen, ein tieferes Verständnis von uns zu gewinnen. Während dieses Prozesses werden verborgene, tief vergrabene Dinge hoch kommen – sowohl global, politische sozial, wirtschaftlich, als auch persönlich. Wir alle sind Teil des Kollektivs und je mehr wir in uns die Machtkämpfe und Interessenkonflikte lösen, je mehr wir das Leblose, Unbrauchbare, Vergiftende abgeben und persönlich im Einklang mit uns, der Erde, mit allem Leben leben, desto mehr wird dies kollektiv geschehen. 

Dieser Venuszyklus lehrt uns, aus der Weisheit unseres Herzens zu leben, in Balance zwischen unseren männlichen und weiblichen Energien zu kommen, zwischen oben und unten, zwischen innen und außen, und uns von allem zu entledigen, was der Entwicklung unserer Seele nicht mehr dienlich ist. Der Steinbock-Ziegenfisch bringt uns in Kontakt mit unserer Weisheit, mit unserer Wandklungskraft. Erst das Auflösen und die Wandlung ermöglichst die Vorbereitung auf die Wiedergeburt.

Auch das Wiedererscheinen von Venus am Himmel am 14. Januar in Konjunktion mit den Fixsternen Nunki in der Konstellation des Bogenschützen und Vega in der Konstellation der Leier weisen darauf hin.

Während des ersten Neumonds im Jahr, am 2. Januar, waren Sonne und Mond konjunkt Nunki, noch ein Hinweis wie wichtig dies ist. Nunki repräsentiert die Federn des Pfeils bzw den Punkt der Bogensehne, wo der Pfeil losgelassen wird. Der Pfeil des Bogenschützen ist auf das Galaktische Zentrum ausgerichtet, den Alchemistenkessel der transformativen Wandlung. Wir sind eingeladen, aufgefordert, alle unsere Verzerrungen von uns selbst, alles Verbiegen, Verfälschen, Vergiften, Masochistische, Sadistische, Getrennt-von-der-Erde loszulassen. Im Galaktischen Kessel, dem Herzen unserer Glaxie, wird es erneuert, transformiert. Damit wächst auch unsere Weisheit des Herzens – wie im Großen so im Kleinen, wie Oben so Unten – und fangen wir an, mehr aus der Weisheit unseres Herzens zu leben. 

Vega ist einer der 12 wichtigsten Fixsterne und der fünfthellste Stern am Nachthimmel. Vega gilt auch als Geier-Stern. Wie der Tod und die alten weisen Frauen ist auch er negatives behaftet. Wir sehen im Geier nur den Aspekt des Todes und haben vergessen, dass die Wiedergeburt dahinter steht. Geier sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Ökosystems. Sie säubern die Knochen (in denen der Geist wohnt) vom Aas. Sie ernähren sich von den Überresten der Tötungen anderer Tiere und entfernen tote Tiermaterie aus der Umwelt, die für uns Menschen schädliche Mikroben und Krankheiten enthalten kann. Sie fressen das, was nicht mehr dienlich ist, dh ihre Kraft hilft uns, unseren Kern, unsere Seele, klar erkennen zu können. In Ägypten sind Nekhbet, Geier-Göttin von Unterägypten, und ihre Gegenstück Wadjet, Schlangen-Göttin von Oberägypten, beschützende Göttinnen. Geier fliegen hoch und wurden mit dem „Auge Gottes“ assoziiert. Der Truthahngeier heißt Cathartes Aura, dh er ist der „Goldene Reiniger“. 

Der Hindugöttin Dhumavati, eine der 10 Mahavidyas (die Großen Wissenden), wird auch mit Geier dargestellt. Dhumavati steht für die Überlegenheit der Macht der Natur gegenüber allen anderen Kräften und für die Unüberwindbarkeit des Todes. Sie zeigt die Nichtigkeit der weltlichen Bedürfnisse und schenkt umfassende Erkenntnis. Sie wird meist dargestellt als alte, ausgemergelte, schmucklose, schreckliche, furchteinflößende und hässliche Witwe mit faltigem zahnlosen Gesicht, hängenden trockenen langen Brüsten, zitternden Händen, großer krummer Nase, langen Ohren, grauen wilden, offenen und zerzausten  Haaren (beeindruckende Ähnlichkeit mit Abbildungen von Hexen, „Crones“ und „Hags“). Als solche steht sie am Rande oder außerhalb der Gesellschaft. Aber sie ist die einzige Shakti ohne Shiva – frei von allen Einschränkungen und Verpflichtungen und frei für spirituelles Streben. Ihre andere Seite ist wohlwollend, fürsorglich, friedlich, mild, zugänglich, schützend – eine Göttin, die Segen und Erlösung bringt. Im Yoga wird sie meist als letzte Mahavidya unterrichtet, weil Initianten ihre volle Kraft zu Beginn des Yogaweges hinter bzw in ihrem erschreckenden Aussehen noch nicht sehen können.

Geier sind große Lehrer der Alchemie und wie man Energie effizient nutzt, um freudig zu leben. Sie sind Visionstiere und zeigen Veränderungen an. Auch sie lehren, dass Vergänglich zum Leben gehört und nur über Vergänglichkeit Entwicklung möglich ist. In schamanischen Kulturen wird die Geier-Medizin zu Reinigungs- und Erdungsritualen eingesetzt. Wie Pluto lehrt der Geier uns, uns von allem zu befreien was uns behindert und blockier – Verhaltensmuster, unglückliche Beziehungen, Unwichtiges etc. – damit wir nicht absterben. Er ermöglicht eine Zeit der Tiefe, den Dingen auf den Grund zu gehen, alte Leiden zu lösen, um frei und glücklich leben zu können. Geier leben in Harmonie mit der Erde. Sie müssen sich nicht anstrengen, um zu fliegen sondern segeln in der Thermik. Sie „sehen“ Aufwinde, die ihnen ermöglichen, glückselig auf den Energieströmungen zu gleiten. Sie lehren uns wie man sich mühelos mit vorhandenen Energien verbindet, um beste Resultate zu erzielen und lehren uns zu klarer zu sehen – das was wir sonst nicht sehen, wie auch multidimensional. 

Interessant ist auch, dass zum Zeitpunkt, 14. Januar, wenn Venus als Morgenstern wieder erscheint, Merkur rückläufig wird (10°20′ Wassermann). Wenn Merkur am 3. Februar wieder direkt läuft (24°22′ Steinbock), ist dies dort, wo Venus ihre Rückläufigkeit begonnen hat und ihre erste Konjunktion mit Pluto stattfand. Merkur ist dann nur 3 Grad von Pluto und 13 Grad von Venus entfernt. Ein Hinweis, mehr und mehr unsere Gedankenkraft nach innen und auf die heiligen Gesetze auszurichten anstatt blind den Befehlen des Außens zu folgen. Dazu müssen wir bereit sein, unsere default-mode-Gedanken (das Meiste etabliert durch unsere Erziehung) zu überprüfen und alle auszumisten, die uns und der Schöpfung nicht dienen.

Im neuen Venuszyklus geht es um das Verstehen, das Ehren und Feiern unserer inneren weisen Großmutter. Es gibt sie in jedem von uns, egal ob Frau oder Mann. Es geht um unser zunehmendes Vertrauen in unser inneres Wissen, unsere Intuition. Es geht um unsere Fähigkeit, mit der Erde zusammen zu wirken. Es geht darum, uns zu erkennen („know thyself“). Es geht darum, die innere Weise, die Seherin, die Hexe zu aktivieren. Es geht darum, uns zu öffnen für die Führung und den Rat des Erd-Orakels, der Erdschlangen, des Kreises der Großmütter. Es geht darum, Nachhaltigkeit zu praktizieren, die Erde und die folgenden Generationen zu respektieren. Dazu bedarf es der Klärung – von Selbsttäuschung und Ausflüchten. Damit es zur wahren Selbstverwirklichung kommen kann.

In den nächsten 19 Monaten geht es um die weisen Wege – die der Kooperation und Zusammenarbeit, der Liebe und des Friedens, der Flüsse und Ozeane, der Tiere, Pflanzen und Mineralien, der Planten und Sterne, der Erde und Jahreszeiten, der natürlichen Zyklen. Es geht um die weisen Wege von Wachstum-Werden-Tod-Wiedergeburt, von Licht und Dunkelheit, von Nachhaltigkeit und Verantwortung, von Glücklichsein in Balance mit allem Leben, von Magie und Alchemie, von inspiriertem Handeln und vermehrter Freude. Mögen die Heiligen Großmütter, die alten Weisen, uns diese Wege lehren, mögen wir von ihnen lernen, so dass wir in uns die Neue Erde, Neuen Raum und Neue Zeit, erschaffen, welche für alles Leben überall von Nutzen ist. 

Die Heiligen Großmütter und alten Weisen manifestieren sich auch in Göttinnentieren der Wandlung und Weisheit. So können wir uns vom Geier, der Schlange, der Eule und der Wildsau begleiten lassen. Als Verbündete helfen sie uns, durch diesen Venuszklus zu navigieren, lehren sie uns die weisen Wege. Auch der uralte Ziegenfisch steht uns als magisches Wesen zur Seite. Genauso der Hippokam – ein weiteres Landwesen mit Fischschwanz, der Körper der eines Pferdes. Beide bringen uns weise durch diese Zeit der Großen Wandlung und in Kontakt mit der Erde und den tiefen Wassern, der Magie und Alchemie, der Wandlung und des Sowohl-als-auch, lehren uns, mit uns und unserer Tiefe in Kontakt zu kommen wie auch in Kontakt mit der Erde und ihrer Tiefe, ermöglichen uns, den Tod wieder zu ehren. 

“Many have died; you also will die. The drum of death is being beaten. The world has fallen in love with a dream. Only sayings of the wise will remain.” ~ Kabir

 

image credit: artedea.net (Cailleach) – bei meiner Suche nach einem Bild auf diese Schatztruhe an Göttinnen-Wissen gestoßen)

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