Venus-Mond-Konjunktion

Am 18. Oktober durchschreitet Inanna das letzte Tor auf ihrem Weg in die Unterwelt, wo sie ihre Robe abgibt. Mit diesem Schritt gibt Inanna/Venus alles Materielle, alle Verbindungen zu ihrer Rolle aus der oberen Welt, ab. Sie ist nackt und es gibt nichts mehr, was sie von irgend jemand anderem unterscheidet.
An diesem Ort der Verwundbarkeit haben wir Zeit, alle Anhaftungen an das Leben freizulassen und uns zu erinnern, was wir in unserer Essenz sind.

Mond und Venus sind um 2.56 Uhr konjunkt (4°32′ Waage) und wer früh aufsteht, kann Mars, die superdünne Mondsichel und Venus kurz vor Sonnenaufgang knapp über dem Horizont sehen. Mars und Venus sind den ganzen Monat über zusammen. Ein neuer Zyklus – nicht nur im Außen, sondern auch in uns -, einer neuer Tanz, neue Begegnungen der göttlichen männlichen und weiblichen Kräfte.

Der am 19. Oktober folgende Neumond in der Waage (25°25′) verstärkt die Wichtigkeit des Themas Beziehungen. Unsere Beziehung zu uns selbst, persönliche Beziehungen, familiäre Beziehungen, kollektive Beziehungen, unsere Beziehung zur Natur, zu den Mineralien, den Pflanzen, den Tieren, dem Wasser, der Erde, der Luft, dem Feuer, dem göttlichen chthonischen männlichen und weiblichen Aspekt in allem, auch in uns selbst.
Es ist Zeit, dass wir uns der heiligen Erdkräfte, sowohl der weiblichen als auch der männlichen, die sowohl in der Erde als auch in uns selbst sind, bewusst werden und sie mehr und mehr ausdrücken. Es ist Zeit, dass wir wieder in Beziehung gehen zu unseren Körpern, zur Erde, zu den Sternen und den vielen Dimensionen, die lediglich  unsere physischen Sinne nicht wahrnehmen können. Wir alle, Männer und Frauen, haben diese göttlichen Seiten in uns, die darauf warten, dass wir uns erinnern und sie wieder ausdrücken. So wie die Erde Erinnerungen an alles Wissen in sich trägt, verfügen wir in unseren Zellen auch über dieses Wissen.

Mit der Opposition zu Uranus zu Sonne/Mond werden wir mit Veränderungen konfrontiert. Der Wunsch nach Freiheit könnte derzeit auch stärker als sonst sein, man will ausbrechen, rebellieren. Mit dem Sextil zu Saturn können wir zum Glück überlegt neue Strukturen kreieren. Es ist wichtig, mit Bedacht zu handeln und unser Herz und unseren Verstand dabei in Einklang, in Balance, zu bringen.
Der Neumond ist konjunkt Spica, dem hellsten Stern der Konstellation Jungfrau, dem Sternbild der Erdgöttin, deren eine Manifestation Inanna selbst ist. Etwas zum Nachsinnen…

Das siebte Tor ist gleichzusetzen mit unserem Wurzelchakra, Muladhara. Es ist der Ort unserer Lebensenergie, unserer Antriebskraft, unserer grundlegenden Überlebensbedürfnisse, unseres Urvertrauens, unserer Verbundenheit mit der Erde. Mit dem Durchschreiten durch das siebte Tor geht es darum, alle Schein-Sicherheiten abzugeben und Vertrauen in den eigenen (chthonischen) Wurzeln zu finden. Hilfreich ist dabei
* das Arbeiten, sich Beschäftigen mit dem Element Erde
* Innehalten, dem eigenen Körper und seinen Bedürfnissen nachspüren
* die Farbe Rot – Speisen, Kleidung, Blumen, Bilder,…
* Trommeln – selber oder Trommelmusik anhören, dazu tanzen
* Rosmarin, Nelke, Ingwer, Zypresse, Zeder
* Asanas, Meditationen und andere Übungen, die das Wurzelchakra energetisieren
* das Mantra LAM
* die Tonsilbe DO
* der Erzengel Uriel

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