Inanna am letzten Tor

In der Nacht vom 12. auf den 13. September findet die letzte Mond-Venus-Konjunktion des jetzigen Venuszyklus statt statt.

Auf ihrem Weg aus der Unterwelt durchschreitet Inanna das 7. und somit letzte Tor, an dem sie ihre Krone, Shugurra, die Krone der Steppe, wieder bekommt. Es ist das Tor der Autorität, repräsentiert durch unser Kronenchakra, Sahasrara.

In den kommenden Wochen geht es darum, unsere eigene Krone, unsere eigene göttliche Autorität, wieder zu erlangen, um in einer guten Verbindung mit unserem eigenen spirituellen Zentrum zu leben.

Sahasrara ist das Bewusstseinszentrum unserer Spiritualität, wo wir mit dem Himmel, dem Göttlichen, dem Großen Ganzen, dem Universum, unserem Seelenplan verbunden sind.
Ist es aktiviert und offen, erleben wir Verschmelzung mit dem Höheren Sein, sind wir voller Vertrauen, “wissen” (tief innen) was wahr ist, ohne zu verstehen warum, und können höchste Erkenntnisse bis hin zum universellen Bewusstsein erlangen. Toleranz entsteht aus innen heraus – man akzeptiert, ohne sich einmischen und verändern zu wollen (seien dies Mitmenschen oder Ereignisse); man verfügt über tiefen inneren Frieden und über ein großes Verständnis für all das, was ist.

Unterstützend sind dabei
* die Farben Weiß und Gold – Kleidung, Schmuck, Bilder, Kissen, Nahrung (zB Blumenkohl, Mandel-, Kokos-, Hanf- oder sonstige Milch)
* Bergkristall und Diamant
* Räucherungen mit Sandelholz und Weihrauch
* das Symbol der tausendblättrigen Lotusblüte (Sahasrara = tausendfach).
* Sahasrara aktivierende Asanas und Pranayama-Techniken
* Meditationen mit dem Mantra OM oder in Stille
* Singen der Tonsilbe “do”
* Erzengel Metadron
* Reflektieren über die eigene Krone

Mond/Venus (2°25′ Skorpion) sind eingebunden in ein großes Kreuz: Opposition zu Uranus (2°02′ rx Stier), Quadrat zu Mars (0°22′ Wassermann), Lilith (4°10′ Wassermann), Mondknoten (4°55′ Löwe), und stehen im Sextil zu Saturn (2°34′ Steinbock) und in Quincunx zu Chiron (0°35′ rx Widder).

Zur Erinnerung: Der jetzige Zyklus ist ein Widderzyklus. Es geht seit dem 31. März 2017 um die wilde, freie Kriegerin in uns, die das Heilige schützt und dafür kämpft. Mit Chiron im Widder geht es nun auch um die Heilung all dessen, was dem kollektiven massiven Paradigmenwechsel unseres Bewusstseins im Weg steht, so dass wir (wieder) der kosmischen Ordnung folgen. Es ist Zeit für die Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Es ist Zeit, sich der anstehenden alchemistischen Heilung anzuvertrauen und die eigene Vibration zu verändern. Es ist Zeit, für das Gemeinwohl zu arbeiten und nicht nur für den eigenen Profit. Es ist Zeit, dass jeder (Frau wie Mann) die eigene und universelle Weiblichkeit (wieder) ehrt, die eigene Verbindung mit der Weiblichkeit (wieder) spürt und lebt. Denn nur dann können wir als Menschen im Einklang mit der Erde, die und nährt und trägt, leben.

Es ist gut möglich, dass wir in den kommenden Wochen tiefen inneren Widerstand spüren, der Alltag uns schwer fällt, wir Spannungen innerlich wie äußerlich begegnen, uns den Kräften ausgeliefert fühlen, etc. Was da zerrt und zieht und schupst und drängt, ist Teil des neuen Bewusstseins. Wir leben inmitten eines riesigen Wandels. Und wir gestalten ihn mit. Je mehr wir uns darüber im Klaren sind und wissen, was unser Beitrag ist, desto leichter gehen wir die neuen Wege. Die alten Strukturen und Sicherheiten jedenfalls funktionieren und helfen nicht mehr. Die alten Modelle von männlich und weiblich sind out of date. Die wilde ungebändigte innere Frau klopft an unsere persönliche Tür. Die Frage ist, sind wir bereit, uns unsere Krone aufzusetzen?

 

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