Herbst-Tagundnachtgleiche

Die Sonne ist seit Mittsommer wieder in Richtung Süden gewandert, die Tage sind immer kürzer geworden. Am 23. September steht die Sonne auf dem Himmelsäquator und überschreitet ihn von Norden nach Süden und Tag und Nacht haben – zum zweiten mal im Jahr – die gleiche Länge. Die Kräfte der Sonne und Dunkelheit halten sich die Waage.

Wir befinden uns wieder an einem Wendepunkt. Ab nun werden die Tage kürzer, die Nächte länger. Die Natur zieht sich nach und nach zurück und bereitet sich auf ihren Winterschlaf vor. Der Sommer wird abgeschlossen und dem kommenden Winter gedacht. Das Korn ist eingefahren, die Herbstfrüchte, Pilze und Nüsse werden geerntet. Es ist eine Zeit der Ruhe und der Freude. Und es ist eine Zeit des Dankes  – an die Natur, an die Göttin und den Gott, die diese Frucht, die Fülle und Farben ermöglicht haben.

So wie die Natur sich auf die Ruhepause vorbereitet, ist es auch für uns an der Zeit, den eigenen Rückzug vorzubereiten, inne zu halten, zur Ruhe zu kommen und  das vergangene Jahr rückblickend zu betrachten. Bedanke dich für alles, was dir im vergangenen Jahr geschenkt wurde – auch bei dir selbst!

Es ist auch eine Zeit des Abschieds – vom Sonnenlicht und von der Pracht. Und somit eine gute Zeit, sich von Altem, Belastendem, zu trennen und das wirklich Notwendige zu erkennen. Überdenke, spüre dem nach: was ist wichtig, mit in den Winter genommen zu werden, was unnötiger Ballast.

Ich lade euch ein, dies Fest der Ernte und des Dankes mit zu feiern:

Donnerstag, 23. September 2010
ab 18.00 Uhr, ~19.00 Feuer anzünden

mitbringen:
Trommel/Rassel
Herbstfrüchte, Blätter, Blumen, Getreide
Bänder
Gabe fürs Feuer (Kräuter, Tabak, …)
etwas zu essen (am besten fingerfood) für alle
10.- € für Platz und Feuerholz

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