Sonnenfinsternis

Kaum jemand, der die Intensität und Dichte derzeit nicht spürt – sei es innerlich oder äußerlich (oder beides). Und dies wird auch so bald nicht aufhören….

Die Kräfte des neuen Bewusstseins oder Energiefeldes sind es, die wir da spüren und die uns und unser Leben durchfließen. Das bekannte alte Energiemuster zerfällt und das neue ist noch unbekannt.
Beobachte, wo du mit deiner Energie bist – verhaftet beim alten Bekannten oder bereit, einen neuen Blickwinkel einzunehmen. Der Mensch ist meist ein Gewohnheitswesen und so macht das Ungewohnte zum Teil Angst, weil es keine Gewissheit gibt und niemanden, der uns sagen kann, was folgen wird. Doch je mehr wir an den alten Überzeugungen festhalten, desto schmerzhafter sind meist die Erfahrungen, denn es gibt nichts, was den Wandel aufhalten wird.

Die Planeten oben spiegeln uns die Energien des hier unten. Wir haben die Möglichkeit, über dies Wissen uns bewusst zu verbinden und bestimmte Fenster zu nutzen. Am 21. Mai findet so ein Fenster statt: eine besondere Sonnenfinsternis – ringförmig und in Konjunktion mit den Plejaden (eine Finsternis so nah den Plejaden geschieht erst wieder 2031).

Es ist die 58. Sonnenfinsternis (von 72) der Sarosserie 128 (mehr zu Saroszyklen hier). Sichtbar ist sie auf einem 250 bis 300 Kilometer breiten Streifen von China bis Nordamerika (Finsterniskarte). Sie beginnt (am Morgen (Ortszeit) des 21. Mai) in Ostasien, wandert über den Nordpazifik, wo sie ihr Maximum erreicht, und endet (zum Sonnenuntergang (Ortszeit) am 20. Mai) in Nordamerika (überquert über die Datumsgrenze, drum).

Eine ringförmige Sonnenfinsternis stellt eine Sonderform der totalen Finsternis dar: Der Mond schiebt sich komplett vor die Sonne, wenn er gerade sehr weit von der Erde entfernt ist. Dadurch verdeckt die in diesem Fall etwas kleinere Mondscheibe die Sonne nicht vollständig und es bleibt der typische Sonnenring stehen. Eine ringförmige Sonnenfinsternis kann auch länger als eine totale Sonnenfinsternis dauern (bis zu 12,5 Minuten), da der Mond weiter von der Erde entfernt ist und für die gleiche Strecke am Himmel viel länger braucht.

Unser Sonnensystem befindet sich im Zentrum eines Rades-in-einem-Rad – etwas, das von den Maya und Ägyptern verstanden wurde. So wie die Erde sich in Bezug auf die Sonne dreht, so bewegt sich unser ganzes Sonnensystem um einen Bezugspunkt der größeren Konfiguration, den Plejaden. Die Ägypter verehreten die Plejaden, vor allem ihren hellsten Stern Alcyone, als ein höheres göttliches Sternsystem. Die Maya hinterließen uns die bekannte Pyramide von Kukulcan (Quetzalcoatl), anhand derer man die Sonnen-Plejaden-Zenith-Konjunktion verfolgen kann.

Genau zu dieser Konjunktion findet dies Jahr eine Sonnenfinsternis statt. Finsternisse sind generell Beschleunigungsfenster. Sie sind Portale des großen Oben und bieten uns die Möglichkeit, uns bewusst mit dem, was in uns verborgen ist, zu verbinden. Während einer Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne, so dass sie ist für mehrere Minuten nicht zu sehen ist und erst nach einer Weile wieder erscheint. Dies Bild spricht für die bewusste Entscheidung, uns in die Leere, das große Unbekannte zu begeben, aus dem dann eine neue Welt entsteht – was versteckt war, wird sichtbar. So können wir die Finsternis nutzen, um bewusst wieder einen Schritt freier, losgelöster vom Alten, und authentischer, offen für das Neue, zu sein.

Sonne, Mond und Plejaden sind in den Zwillingen (wie auch Venus und in wenigen Tagen auch Merkur und bald auch Jupiter). So geht es um eine Erweiterung unseres Ausdrucks und unserer Kommunikation, um unsere Unmittelbarkeit, Spontanität und Ausgelassenheit, um den Heyoka in uns, den Narren, der sich der Kontrolle entzieht und den Konventionen trotzt, der mit leeren Händen in das Unbekannte springt und die totale Freiheit lebt. Mit der Sonnenfinsternis können wir den Samen legen für unsere Veränderung, die während der nächsten Monate dann wachsen kann und immer mehr Gestalt annehmen wird.

Wo auch immer ihr seid, ich lade euch ein, euch die Zeit zu nehmen und euch den von den Plejaden kommenden Schwingungen zu öffnen. Sei das mit einem Ritual, einer Zeremonie, in der Stille, einer Meditation, einer Reise, am Kraftplatz in der Natur, … …
Ich wünsche euch allen den Mut, in die Leere einzutauchen und eure eigene noch unbekannte Tiefe zu erfahren, den Mut, euren Blickwinkel von euch und der Welt zu verändern und den Mut, das, was ihr erfahrt, in eure Alltagsrealität zu integrieren, zu leben, zu gestalten.

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