Sommersonnenwende

Am 21. Juni hat die Sonne ihren Höchststand für uns auf der nördlichen Halbkugel erreicht. Der längste Tag, die kürzeste Nacht. Sommersonnenwende.
Ein Fest der Freude und des Dankes – über all die Fülle und Fruchtbarkeit in der Natur, all das Wachsen und Gedeihen, den Überfluss, das Sorglosseinkönnen. Ein Fest, das früher über 12 Tage gefeiert wurde.

Ich lade dich ein, dir am Wochenende (und in der nächsten Woche auch immer mal wieder) Zeit zu nehmen und auf deine Art zu feiern. Mal von der Fülle der Natur abgesehen, welche Fülle gibt es gerade in deinemLeben? Was wächst in deinem Leben, welches Projekt, welches “Kind”? Worüber freust du dich? Wofür kannst du dankbar sein?
Gebe deiner Freude und deinem Dank Ausdruck. Die Natur hat momentan einen besonderen Klang, vielleicht magst du mit deinem Gesang einstimmen. Vielleicht machst du ein Feuer und schenkst ihm getrocknete Kräuter. Vielleicht schaffst du einen Platz im Garten und machst den spirits ein Geschenk – auch wenn du sie nicht siehst, sie sind da. Vielleicht will deine Dankbarkeit sich über einen Tanz ausdrücken. Finde dein eigenes kleines Ritual.

Übergänge zwischen den Welten, oder Dimensionen, geschehen seit geraumer Zeit, so scheint es, immer schneller und öfter. Raum und Zeit sind jedenfalls nicht mehr auf die Art und Weise konstant, wie sie bislang waren. Viele Menschen spüren dies und einigen bereitet dies Mühe, bringt einige durcheinander. Es ist wie es ist, es ist Teil des Zeitgeschehens, und wir können nur lernen, damit umzugehen: dh bewusst wahr zu nehmen – wahrnehmen, was bislang nicht sein konnte, was für unseren mind (noch) nicht begreifbar ist, unser Bewusstsein zu dehnen; aber dabei fokussiert zu bleiben.
Da um diese Zeit im Jahr der Vorhang zwischen den Welten immer dünner ist – jedes Fest im Jahreskreis ist ein Tor zu anderen Bewusstseinszuständen – geh ich davon aus, dass es über die kommenden Tage noch stärker wahrzunehmen ist als sonst.
So sei also nicht überrascht, wenn du z.B. für einen Moment nicht weißt wo du bist, oder Dinge verschwinden und wieder auftauchen, du etwas wahrnimmst, was ungewohnt erscheint … Lass es geschehen, erde dich, fokussier dich in deinem Körper, und freu dich daran, dass du die Veränderungen wahrnimmst.

“The joy of life comes from our encounters with new experiences, and hence there is no greater joy than to have an endlessly changing horizon” ~ J. Krakauer

Ich wünsche euch einen wunderbaren kraftvollen Sommer!

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