Mondfinsternis

Auch wenn die zweite Finsternis der Vierergruppe bei uns nicht zu sehen ist (geniale Bilder wird es bestimmt aus Amerika in den nächsten Tagen geben), so ist sie dennoch spürbar.

Am 8. Oktober okkultiert die Mondin Uranus, ist die Sonne nach wie vor in Konjunktion mit Venus und steht Pluto im Quadrat zu beiden. Ein kraftvolles Portal… das wir nutzen können, um den anstehenden Wandel, die Veränderungen bewusst mit zu gestalten.

Vor allem jene, die persönliche Planten auf 10-20° in kardinalen Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) haben dürften mit plötzlichen Umbrüchen und Intensivierungen in den nächsten Wochen zu rechnen haben, speziell in den Bereichen der jeweiligen Planeten und Häuser.

Nimm dir Zeit, um Informationen zu empfangen. Meditier, setz dich an einen Baum, mach (d)ein Ritual. Mit der Finsternisachse in Waage-Widder und mit Venus-Sonne hilft es, sich anzuschauen, wie wir Beziehungen bislang gestaltest und wo wir unserer Selbstbestimmung entweder zu großen oder zu wenig Raum gegeben haben.

Wir sind für unser Wohlbefinden selbst verantwortlich. Finsternisse sind eine gute Zeit, sich über Erwartungen gegenüber anderen (PartnerIn, Eltern, Arbeitskollegen, Chefs, etc) bewusst zu werden; bei Mondfinsternissen vor allem was emotionale Bedürfnisse betrifft.

Durch Plutos Quadrat haben wir die Möglichkeit, diesmal sehr tief zu „schauen“, bislang unbewusste Mechanismen ans Licht zu bringen. Dies kann durchaus unangenehm, erschreckend, und/oder schmerzhaft sein. Was auch immer dir bewusst wird: bedanke dich bei dir und den anderen Beteiligten, die jahrelang „mitgespielt“ haben. Und dann erst verabschiede dich von den Mustern.

Die Finsternisachse fällt auf die MC-IC-Achse, somit ist es wahrscheinlich, dass viele eine Veränderung im häuslichen kontra beruflichen Bereich erfahren werden, sich mit beiden Bereichen mehr als sonst auseinandersetzen müssen. Und mit Mars am AC dürfen wir selbst aktiv werden.

Ich wünsche dir eine intensive kraftvolle Zeit der Veränderung und Befreiung!

“Why is it,“ he said, one time, at the subway entrance, „I feel I’ve known you so many years?“
„Because I like you,“ she said, „and I don’t want anything from you.”
~Ray Bradbury, Fahrenheit 451

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