Neujahrsbeginn mit Inanna am 2. Tor

Am 1. Januar, einen Tag bevor die Erde der Sonne (für das gesamte Jahr) am nächsten ist, findet die nächste Mond-Venus-Konjunktion (24.24 Skorpion) statt. Inanna steht am 2. Tor und gibt ihren Messstab ab, und damit jegliche Verzerrungen ihrer inneren Visionen und der Verbindung zum kosmischen Überblick, speziell im Hinblick auf ausgewogene Beziehungen (mit sich selbst, mit dem Partner, mit der Natur, mit der Gemeinschaft, mit dem Kosmos).

2019 ist im Hinblick auf die anstehende Veränderungen in 2020 ein Jahr des Sichvorbereitens. Je bewusster wir leben, desto einfacher sind Veränderungen für uns, umso besser können wir sie mitgestalten, um so weniger sind wir ihnen hilflos ausgeliefert. Das Erträumen einer neuen Realität braucht klare präzise Visionen – von dem, was veraltet ist, limitiert und verabschiedet werden darf, und von dem, was neu, noch nie dagewesen ist und was wir uns erlauben, zu erschaffen – und eine bewusste Verbindung mit dem kosmischen grossen Netz, mit dem und durch das wir alle verbunden sind.

Am zweiten Tor, das gleichzusetzen ist mit unserem 6. Chakra (Ajna Chakra, Strinchakra, Drittes Auge, Inneres Auge), geht es um die Klärung unserer innereren Visionen, die wir von uns und unseren Beziehungen haben. Wie gehen wir mit unserem Körper als Partner um, wie mit unseren Mitmenschen, wie mit den Resourcen der Erde? Wie gleichberechtigt gestalten wir unsere Beziehungen mit andern, mit der Natur, dem Wasser, der Erde? Was in uns unterdrücken wir? Was darf bei andern nicht sein, bringt uns auf die Palme etc?

Mond/Venus stehen im Halbquadrat zu Saturn (11.29 Steinbock) und sind eingebunden in eine Kite (Flugdrachen)-Figur: grosses Trigon von Mond/Venus (24.24 Skorpion) mit Chiron (28.09 Fische) und nördlichem Mondknoten (26.50 Krebs), mit Pluto (20.37 Steinbock) als Fokuspunkt/Spitze des Kite.
Sieht so aus, als ob wir nicht umhin kommen, tief in unsere emotionalen Strukturen und Muster zu blicken, mit denen wir unsere Realität bislang erschaffen haben und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Die alten Weisen wissen es schon lange, und seit der Epigenetik auch die Wissenschaftler: mit unseren Gedanken/Glaubenssätzen und Gefühlen erschaffen wir unsere Realität. Wir antizipieren, was wir als Erfahrungen gesammelt und gespeichert haben, so dass es sich stets wiederholt.
Wir wissen meist nicht, woher viele unserer automatischen Gefühlsreaktionen herrühren. Plötzlich sind wir genervt, wirsch, gereizt oder traurig, gehen auf Rückzug, sind verletzt, etc. Vom Verstand her wissen wir, dass wir überreagieren, aber so sehr wir auch wollen, ändern können wir nichts.
Um Neues zu kreieren braucht es zuerst das Innehalten, das Bewusstmachen der Muster. Das Sichbeschäftigen mit sich selbst. Dann die Bereitschaft zur Veränderung. Das Sichverabschieden von den alten Wegen, das Verzeihen aller Beteiligten in der Ursituation. Das Influssbringen der alten Gefühle – „up and out“ anstatt von „in and down“. Dann ein klares Bild und klares Empfinden der neuen Wege, des neuen Verhaltens, der neuen Realität. Meditationen (egal welcher Schule und Art) eigenen sich hervorragend dazu. Schamanische Arbeiten ebenso.

Unterstützend in diesem Prozess sind in den kommenden Wochen
* jedwede “Arbeit” mit Ajna Chakra. Dadurch können wir unser Bewusstsein schulen, es stärken, erweitern, einen neuen kosmischen Überblick erhalten. Mit dem dritten Auge können wir alles wahr nehmen, was unsere physischen Augen nicht sehen. Von dort haben wir Verbindung zum Kosmos, erlangen Weisheit und Erkenntnis.
* Aktivierung/Stimulierung der Hypophyse und des Hypothalamus/Thalamus
* Farbe Indigo – Kleidung, Bilder, Bettwäsche, Blumen, Schmuck
* Steine Sodalith, Amethyst, Saphir, Fluorit
* Räuchern mit Aloeholz, Jasmin, Mastix, Sandelholz, Veilchenwurzel, Rosmarin, Wacholder, Propolis
* Aromen Jasmin, Minze, Zitronengras, Veilchen, Weihrauch, Basilikum
* das Bild der sechsundneunzigblättrigen Lotusblüte (visualisieren, malen, ausdrucken)
* Asanas und Pranayama zur Aktivierung von Ajna Chakra
* Bilder des Universums
* Meditationen, speziell mit dem Erzengel Gabriel
* Deo Ninteo, Ros, sowie die Tonsilbe LA und TI
* das Sinnieren über die Frage: Was braucht es, dass ich eine gesunde ausgeglichene Beziehung zu meinem Körper bekomme? Wie kann ich mich mit der Erde, dem Boden, aus dem alles wächst, dem Wasser, den Flüssen, die alles nähren und in Fluss bringen, bewusst verbinden und mit ihnen eine achtsame Beziehung eingehen?
* das Sinnieren über das Mysterium des Träumens: wie träume ich, wie co-träume ich, was erträumt mich

Ich wünsche dir einen kraftvollen Jahresanfang !

Beitragsphoto: Eaglekepr (twitter)

 

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