Venus am 5. Tor

Am Morgen von 2. April (8.30 Uhr) findet die nächste Venus-Mond-Konjunktion (7.45 Fische) statt. Inanna steigt weiter hinab in die Unterwelt. Sie durchschreitet das 5. Tor, wo sie ihren Ring der Macht abgibt.

Mit dem Abgeben ihrer Ringes trennt sich Inanna von jeglichen Verhaltensmustern, bei denen ihre persönliche Macht nicht in Balance und Harmonie ist.
Das 5. Tor ist gleichzusetzen mit Manipura, unserem 3. Chakra, welches der Sitz unserer Macht/Kraft (engl. power) und unseres Einflusses ist, wo wir unsere Antriebe und Wünsche verarbeiten, unsere Gefühle und Erfahrungen integrieren, und von wo wir die Kraft schöpfen, unser Leben bewusst und machtvoll zu gestalten.
Für die nächsten Wochen sind wir aufgefordert, unser Verhältnis zu unserer Macht anzuschauen – wo wir die Macht an andere abgeben, wo wir Angst haben, unsere Macht anzuwenden oder wo wir uns und/oder andere kontrollieren und manipulieren und Macht über andere ausüben. Wie auch immer unser eigenes Ungleichgewicht unserer Macht ausschaut, an diesem Venustor können wir es abgeben und uns der Initiation der Unterwelt hingeben.

Hilfreich sind für den Reinigungsprozess unseres Machtzentrums während der nächsten Wochen:
* die transformierende Kraft des Feuers
* die Farbe Gelb – sonnenfarbene Kleidung tragen, gelbe Steine (wie Tigerauge, Topas, gelber Turmalin, Citrin) z.B. an den Arbeitsplatz legen, die Wohnung mit gelben Blumen oder Bildern schmücken, vermehrt Zitronen, Pampelmusen, Sonnenblumenkerne, Ingwer in den Speiseplan integrieren.
* Asanas, die va Manipura aktivieren (wie Trikonasana, Supta Vajarasana, Dandasana, Setu Bandhasana, Uddiyana Bandha und Nauli Kriya)
* Meditation mit dem Mantra RAM, dem Erzengel Uriel
* Tonsilbe MI
* eine Bauchmassage (am besten mit Zitronenöl)
* bewusstes Atmen in den Solar Plexus
* das Bild der zehnblättrigen Lotusblüte

Im derzeitigen Venuszyklus geht es um die Balance in jeder Art von Beziehungen. So können wir derzeit die Balance der Macht andern Menschen gegenüber wie auch der Natur, dem Kosmos, den Elementen, unserem Körper gegenüber hinterfragen.

Es geht darum, sich und das Gegenüber (egal ob Mensch, Tier, Pflanze, Mineral, Element, Erde) zu würdigen und den jeweiligen Selbstwert zu erkennen. Es geht darum, authentisch zu sein und den andern authentisch sein zu lassen. Es geht darum, die eigene Macht/Kraft zu spüren und im andern sie ebenfalls zu sehen. Es geht darum, gesunde Beziehungen zu kreieren. Es geht nicht um die Liebe von Macht, sondern um die Macht der Liebe, die transformiert und alles heilt.

Am südöstlichen Morgenhimmel vom 2. April können wir Venus und Mond gefolgt von Merkur bewundern (6.00/6.30). Merkur ist konjunkt Neptun, der ist jedoch mit blossem Augen nicht zu sehen. Mond/Venus stehen im Halbquadrat zu Pluto und dem südlichen Mondknoten. Eine gute Zeit, ungesunde alte Beziehungsmuster zu beerdigen. Merkur/Neptun im Halbquadrat zu Uranus ermöglicht, unser Träumen zu erweitern, innovativ zu träumen, in den kollektiven Traum einzutauchen sowie diesen bewusster mitzuträumen.

Venus am 5. Tor

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