Frauenschwitzhütte zur Wintersonnenwende

Es ist nach wie vor sehr mild für die Jahreszeit und viele Pflanzen blühen als wär’s Frühling, doch die Tage werden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu, und wir alle spüren, dass die Winterzeit unweigerlich kommt.

In der dunklen Jahreshälfte verlagert sich das Leben mehr und mehr nach Innen. Wir verbringen mehr Zeit im Haus, mit Lesen, Schreiben, Spinnen, Stricken, bei Tee und Kerzenschein. Einkehr, Rückzug, Stille. Es ist eine besinnliche Zeit, die wohl besinnlichste Zeit im Jahr, in die ja auch Advent und Weihnachten fallen.

In dieser Zeit, das spürt man, passiert dennoch viel. Was mit Samhain begonnen hat, wirkt noch lange. Die Ahnen sind präsent, das Sterben der Natur unüberseh- und fühlbar. Diese Zeit ist tief und schwer, “tiefer als der Tag gedacht”. Manche haben Angst. Natürlicherweise haben wir Respekt, eine instinktive und tief verwurzelte Achtung. Viel können wir in dieser Zeit empfangen, wenn wir uns einlassen auf die Stille und Dunkelheit.

Dies ist in der Schwitzhütte sehr gut erfahrbar. Wie ein Teilnehmer so treffend beschrieb, ist ihr Raum so dunkel wie eine mehrfach ineinander gerollte Nacht und doch auch voller Licht, dem Licht des universalen und individuellen Bewusstseins. Die Schwitzhütte ist nicht nur eine Tiefenreinigung der verschiedenen Körper (des körperlichen, emotionalen, mentalen und spirituellen), sondern auch ein Ort, in dem universale Wahrheiten bestätigt und erlebt werden. Mich hat dieser Erfahrungsbericht, der nach der letzten Hütte entstand, sehr berührt und ist darum auch im Ganzen nachzulesen.

Mit dem Tod kommt immer auch Leben. In der dunklen dunklen Mitternacht, der tiefsten Nacht des Jahres beginnt die große Umkehr, der Wiederaufstieg des Lichts, die Geburt des neuen Lebens. Zur Wintersonnenwende spüren wir, dass sich etwas verändert. Auch wenn noch die Dunkelheit herrscht, so wissen wir, dass neues Leben aufkeimt, dass sich tief in der Erde die Kräfte sammeln, die im Frühjahr aufbrechen werden.

Mythologisch gebiert die Erdmutter in der stillsten aller Stunden, der Modranecht, Mutternacht, das Lichtbaby, den neuen Sonnen- oder Jahreskreis-König.
Ich lade dich ein, deine eigenen neuen Kräfte zu erspüren und sie für das neue Jahr willkommen zu heißen, dich im heiligen Raum der Schwitzhütte, im Schoß von Mutter Erde zu reinigen, zu erneuern, dich neu zu gebären.

Beginn: Sonntag, 20.12., 14.00 Uhr
Ende: Montag, 21.12., gg Mittag (nach dem Aufräumen)

mitbringen:
* 1 feuerfesten Stein (vorher fragen, ob er mit will), ca handballgroß
* 1 Kraftobjekt
* 2 (große) Handtücher, evtl. Bademantel
* etwas zu essen für nach der Schwitzhütte
* genug zu trinken
* 2 giveaways (für dance und fire chief)

Energieausgleich: 80.-€

Übernachtungsmöglichkeit
(15.-€, Schlafsack, und Essen für’s Frühstück mitbringen)

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