Mondfinsternis

Am 26. Juni findet eine partielle Mondfinsternis mondfinsternismit dem Mond auf 4 Grad Steinbock konjunkt Pluto nahe des Galaktischen Zentrums statt, gefolgt von einer totalen Sonnenfinsternis am 11. Juli. Mit der jetzigen Mondfinsternis öffnet sich somit ein 2-Wochen-Fenster, das uns zwischen die Welten führt – dessen was aufhört und dessen was beginnt.

Mit der Vollmond-Mondfinsternis in Konjunktion zu Pluto im kardinalen Kreuz können wir mit einer Beschleunigung der Beleuchtung unserer tief verwurzelten Ängste rechnen. Mit der Sonnenwende am 21. Juni ist die Sonne auf 0 Grad Krebs gewandert und hat das derzeitige T-Quadrat von Jupiter und Uranus auf 0 Grad Widder, dem Punkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche, Saturn auf fast 0 Grad Waage, dem Punkt der Herbst-Tagundnachtgleiche, und Pluto auf 4 Grad Steinbock, nahe dem Punkt der Wintersonnenwende und des derzeitigen Galaktischen Zentrums, zum großen kardinalen Kreuz geschlossen.

Diese Finsternis ist für die nächsten 248 Jahre die mit Pluto im Galaktischen Zentrum am nächsten gelegene. Dies bedeutet, dass das Sonnenwend-Finsternis-Fenster der nächsten Wochen den Prozess beschleunigt, alle Schattenthemen der letzten 26000 Jahre ins Licht zu bringen – speziell was die mittlere Welt und unsere Kontrollmechanismen betrifft, die wir persönlich wie kollektiv kreiert haben. Hinzu kommt, dass einen Tag vorher, am 25. Juni, der Mittpunkt des rückläufigen Plutozyklus erreicht ist, ein Ort, an dem Erleuchtung und Verstehen möglich ist. Dies ist vor allem der Fall, wenn wir bereit sind, unsere tiesten Ängste anzusehen und zu umarmen und sie als große Lehrer anzusehen, die uns letztendlich unterstützen, Befreiung und Transformation zu erfahren.

Während einer Mondfinsternis bedeckt der Schatten der Erde den Mond. Auch dies erinnert uns daran, wie wichtig es ist, unsere Schatten – alles was wir verleugnen, verstoßen, unterdrücken, verneinen, unsere größten Fähigkeiten und Talente eingeschlossen! – zu umarmen und zu transformieren. Viele dieser Themen sind uns – aus verschiedenen Gründen – nicht bewusst. Und es geht nicht um (Ver-)Urteilung, ob dies gut oder schlecht ist, sondern um die Realisation, dass nun die Zeit gekommen ist, sich wieder zu erinnern, aufzuwachen und die Wahrheit zu umarmen – wer wir sind und warum wir hier sind. Wir alle sind von unseren Schatten verfolgt. Wenn wir vor ihnen und unserer Ermächtigung wegrennen, ist meist Zerstörung und Unglücklichsein die Folge. Der Weg der Freiheit und Ermächtigung fordert uns auf, den Mut aufzubringen, stehenzubleiben, uns umzudrehen und den Schatten, der uns hetzt, anzusehen. Und ihn dann mit Liebe und Mitgefühl zu umarmen, so dass wir ermächtigt und frei SchöpferInnen unserer Realität sind.

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