Frühlingsbeginn

Kraft und Fruchtbarkeit, Wachstum und Lebenslust strömen mehr und unaufhaltsam durch alle Zellen, regen sich in allen Winkeln. Die ersten Farbtupfer schmücken überall das Land, Frühlingsblumen durchbrechen das einheitliche Braun und hier und dort sind auch schon die ersten grüne Sprösslinge sichtbar. Die Kraniche überqueren das Land auf dem Weg in ihr Sommerquartier. Der Winter neigt sich seinem Ende, die Dunkelheit weicht dem Licht.

Am Sonntag, 20. März, ist Tagundnachtgleiche – Frühlingsbeginn bei uns auf der nördlichen Halbkugel. Die Sonne geht während der Tagundnachtgleiche für 3 Tage genau auf dem Äquator auf und unter. Für drei Tage können wir bei Sonnenaufgang genau Osten und bei Sonnenuntergang genau Westen lokalisieren. Für drei Tage sind die großen gegensätzlichen Antriebskräfte jeder Bewegung im Einklang. Für drei Tage können wir die Balance zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Tag und Nacht, zwischen innerer und äußerer Aktivität erfahren.

Das magnetische Feld der Erde lässt während dieser Tage nach und wir haben einfacheren Zugang in die großen Mysterien. Das Zeit- und Raumgefühl ist einfacher zu erweitern, der Spalt zwischen den Welten einfacher zu dehnen. Die Sonnenfeste sind Fenster, durch die wir die Energie der Sonne empfangen können – egal an welchem Ort wir uns befinden. Wichtig ist, dass wir uns mit einer klaren Absicht öffnen.
Da in diesem Jahr nur wenige Tage später die Mondfinsternis stattfindet, wird dies wie ein Verstärker während der Tagundnachtgleiche zu spüren sein.

Ich bin gefragt worden, ob ich eine Schwitzhütte am 19. März machen kann. Wenn sich genügend Menschen einfinden, mach das ich das gerne. Bei Interesse bitte bis zum 12. März anmelden.

 

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