Venus-Mond-Konjunktion

Mit dem neuen Jahr ist Inanna durch ein weiteres Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt geschritten.
Venus und die dünne Mondsichel standen am 1. Januar gemeinsam am westlichen Abendhimmel.

Am 6. Tor erhält Inanna ihren Messstock aus Lapislazuli und ihre Messleine wieder zurück. Beide symbolisieren ihre Verbindung zu ihrer inneren Vision und Magie.

Das 6. Tor ist gleichzusetzen mit Anna Chakra, unserem Stirnchakra. Ajna Chakra ist der Sitz unseres Geistes / Verstandes und unserer Intuition. Es ist der Ort, wo wir Erkenntnis und Weisheit erlangen. Mit unserem sog. dritten Auge sind wir mit unserer Fähigkeit verbunden, mehrdimensional, aus einer kosmischen Perspektive und in verscheidenen Ebene zu sehen. Unser Stirnchakra ist für die Durchsetzung unserer schöpferischen Ideen verantwortlich. Wenn es offen ist, haben wir nicht nur ein hohes Vorstellungsvermögen, sondern folgen den Ideen auch die angemessenen Handlungen. Je mehr unser Stirnchakra in harmonischer Funktion ist, desto größer ist unsere Fähigkeit zur Intuition und außersinnlichen Wahrnehmung wie auch zur Manifestation durch Gedankenkraft.

In den kommenden Wochen geht es darum, unsere eigenen Visionen und unsere eigene Magie zu stärken.
Dabei ist unterstützend:
* die Farbe Indigo. Es lohnt sich also, bewusst tief blaue Kleidungsstücke aus dem Schrank zu kramen, das Bett blau zu beziehen, blaue Steine (Lapislazuli, Saphir, Fluorit, Sodalith, Amethyst) zu tragen oder hinzustellen, den Altar in blau zu dekorieren, etc etc.
* die sechsundneunzigblättrige Lotusblüte
* an Räucherstoffen: Veilchenwurzel, Wacholder, Weihrauch, Sandelholz, Jasmin, Kampfer
* an Aromen: Jasmin, Zitronengras, Veilchen
* Ajna Chakra aktivierende Asanas: Garudasana, Utkasana, Halasana, Brahmacharyasana, Padmasana
* Ajna Chakra aktivierende Pranayama-Übungen: Oli Mudras, Shanmukhi Mudra
* Meditationen: mit dem Mantra OM oder dem Erzengel Michael
* die Tonsilbe La
* oft bewusst die Augen schließen und längere Zeiten im Dunkeln zu verbringen, da auch dies die Hypophyse, die Ajna Chakra zugehörige Drüse, aktivier

Ajna ist auch das Chakra des Verzeihens und der Demut. Es ist wichtig, dass wir anderen und uns selber verzeihen. Nur so können wir uns von der Vergangenheit und ihren uns bindenden Energien befreien. Wenn wir verzeihen, erfahren wir inneren Frieden, kommen bei uns und im Moment an und können uns selbst erkennen. So kannst du zB damit anfangen, dich zu fragen, welchen Menschen du in 2016 nicht verziehen hast – Altlasten, die du ins Neue Jahr mitschleppst. Wem oder was kannst du grundsätzlich nicht verzeihen – und somit dir selbst nicht? Wir alle haben Schattenaspekte, die wir gerne auf andere projizieren. Innehalten und ehrlich sich selbst betrachten ist meistens unangenehm, aber letztendlich befreiend.

Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit. ~ Chinesisches Sprichwort (desgleichen gilt für dein eigenes Anderssein)

Vergib einer Liebe, die nicht wissen kann, warum sie etwas tat, und nötige sie nicht um des Warums, weil es deine Verletzung ist! ~ Emily Elizabeth Dickinson

Im Verzeihen des Unverzeihlichen kommt der Mensch der göttlichen Liebe am nächsten. ~ Gertrud von le Fort

Gewonnen hat immer der, der lieben, dulden und verzeihen kann. ~ Hermann Hesse

Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig. ~ Sigmund Freud

Dove non c’e amore e perdono la strada diventa chiusa. (Sinngemäß: Ein Weg ohne Liebe und Verzeihung ist eine Sackgasse)  ~ ein Pfarrer in Pisa

Man soll niemandem etwas nachtragen. Wir haben alle schon genug zu schleppen. ~ Johannes von Müller

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