Venus Mond Konjunktion

In der Nacht vom 20. auf den 21.Juni steigt Inanna weiter hinab in die Unterwelt. Mond und Venus sind wieder konjunkt (14° Stier 52′) und Inanna durchschreitet das 3. Tor, gleichzusetzen mit dem 5. Chakra, wo sie ihre Halskette abzugeben hat.

Es geht in den nächsten Wochen um unsere Kommunikation, va das Kommunizieren unseres tiefsten ungezähmten wahren Selbsts, um unseren kreativen Selbstausdruck. Gleichzusetzen mit dem Ablegen Inannas Kette sind wir aufgerufen, alle Verzerrungen und Limitierungen abzulegen, die uns davon abhalten, uns authentisch zu zeigen, auszudrücken, mitzuteilen.

Wir alle haben tief verwurzelte Glaubenssätze (des Egos, der Familientradition, der Kultur etc), nach denen wir – meist unbewusst – unser Leben gestalten. Viele davon waren nötig, um in der Kindheit zu überleben, die uns jetzt allerdings von unserem kreativen Selbstausdruck fern halten bzw. abtrennen. Mit dem Durchschreiten des dritten Tores können wir ihnen auf die Spur kommen und sie wandeln, va jene, die uns davon abhalten, unsere Kraft der wilden Widdergöttin mitzuteilen, auszudrücken.

Hilfreich sind
* die Farbe blau, va hellblau – sei es als Kleidung, Blumen, Bilder, Nagellack, Bettwäsche
* die Steine Aqamarin, Chalzedon, Coelestin, Chrysokoll, Mondstein, Opal, Perle, Türkis, blauer Topas
* Meditationen – Mantra HAM, Erzengel Gabriel, die sechzehnblättrige Lotusblüte, Tonsilbe la
* Asanas und Pranayama, die Vishuddha aktivieren
* Räucherstoffe Salbei, Lavendel, Lorbeer, Sandelholz, Mastix, Eukalyptus, Weihrauch, Benzoe
* Klang – unserem Kehlchakra ist der Gehörsinn zugeordnet – so bietet es sich an, bewusst(er) mit den Ohren spazieren zu gehen, achtsam zu lauschen, den Alltag vermehrt(er) über den Gehörsinn wahrzunehmen, wie auch sich selbst bewusst(er) zuzuhören: wie drücke ich meine Gedanken und Visionen des 6. Chakras aus? Bin ich dabei im Einklang mit der Stimme meines Herzens?
* Singen, chanten, laut Gebete und Affirmationen aussprechen
* den folgenden Fragen (Attributen der Widdergöttin) nachgehen:
Lebe ich mein Feuer?
Lebe ich aus meinem wilden weiblichen Wesen heraus?
Handle ich mit Begeisterung?
Agiere ich in allem mit Courage, Entschlossenheit und Hingabe?
Habe ich mich meiner heiligen Mission verpflichtet?
Setze ich mich für die kosmische Ordnung ein?
Finde und äußere ich meine klaren “ja”s und “nein”s?
Vertraue ich dem, was ich weiß, ohne dass ich weiß, wie ich es weiß?
Bin ich Pionierin/Pionier und erschaffe Pfade, auf denen andere folgen können?
* und, falls nicht, entsprechend den Ursachen nachgehen:
Wie lasse ich es zu, dass ich all das zurückhalte?
Welche Kräfte, welche Glaubenssätze dämpfen mein Feuer, meine Begeisterung, halten meinen Mut, meine Entschlossenheit in Schach?
Wem bin ich treu, wenn ich verwaschene “jein”s ausspreche oder mich gar nicht äußere?
Wovor habe ich Angst, was passiert, wenn ich mich so frei und ungezähmt zeige?

“Be wild; that is how to clear the river. The river does not flow in polluted, we manage that. The river does not dry up, we block it. If we want to allow it its freedom, we have to allow our ideational lives to be let loose, to stream, letting anything come, initially censoring nothing. That is creative life. It is made up of divine paradox. To create one must be willing to be stone stupid, to sit upon a throne on top of a jackass and spill rubies from one’s mouth. Then the river will flow, then we can stand in the stream of it raining down.” ~ Clarissa Pinkola Estés
Wie schon zuvor in Blogartikeln dieses Venuszyklus erwähnt, gilt dies für alle Menschen. Die wilde Frau lebt in jedem von uns. Auch in Männern. Sie hat unzählig viele Ausdrucksmöglichkeiten – sie alle sind von Natur aus wild und ungezähmt. Hier, in diesem Zyklus geht es um die Wiederentdeckung und Aktivierung der wilden Widderfrau.

Mond/Venus stehen im Halbquadrat zur Merkur und Sonne im Zwilling (28°56′ / 29°45′), was die Spannung in der Kommunikation unterstreicht. Es wird voraussichtlich nicht immer leicht sein, die richtigen Worte zu finden. Man muss sich anstrengen, dass die anderen auch wirklich verstehen, was man aussagt. Unsere Sprache ist limitiert und momentan mag dies einem extrem vorkommen. Daher ist es hilfreich, neue bzw. andere Möglichkeiten des Ausdrucks zu verwenden. Bei Missverständnissen also nicht unwirsch werden und/oder aufgeben, sondern innehalten und sich selbst ganz klar sein, was man mitteilen will und es auf “pionier”hafte Art erneut versuchen.

Mond/Venus stehen des weiteren im Quincunx zu Jupiter (13° Waage 24′) und im Sextil zu Neptun (14° Fische 15′), dh es ist wahrscheinlich schwierig, die im Inneren so klar erscheinenden Visionen im Äußeren umzusetzen. Es hängt, es klemmt, irgendwas im totem Winkel lässt einen nicht so, wie man möchte. Erneut: nicht wirsch werden und drauf schlagen, sondern neue Wege erkunden, eigene Wege gehen. Das Trigon von Mond/Venus zu Pluto (18° Steinbock 35′ rx) hilft, alte Verhaltens-, Denk-, Ausdrucks-muster zu wandeln sowie zu wissen “When you get into a tight place and everything goes against you, till it seems as though you could not hang on a minute longer, never give up then, for that is just the place and time that the tide will turn.” ~ Harriet Beecher Stowe

 

 

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