Frühlingstagundnachtgleiche 2011

frühlingstagundnachtgleicheSeit Tagen ist es spürbar: der Winter hat sich verabschiedet, die Luft, auch wenn es noch kalt ist, fühlt ich milde an, überall schauen uns die ersten Frühlingsboten entgegen: Schneeglöckchen, Krokusse, Bärlauch, Knospen an den Bäumen, … … es ist eine Zeit voller Kraft, Fruchtbarkeit, Wachstum und Lebenslust.

Die derzeitigen Ereignisse überschatten leicht all die Freude an Mutter Natur. Es ist tragisch, wie die letzten Katastrophen die Erde erschüttern und unsere Herzen fühlen den Schmerz vieler betroffener Menschen. Aber auch die Tiere, Pflanzen und Steine, das Wasser, die Erde und die Luft erleben den derzeitigen gewaltigen Wandel. Mutter Erde bebt. Viele Panikmeldungen durchdringen unser Kollektiv und schüren die Angst vor Radioaktivität in unserer Atmosphäre. Um so wichtiger ist es, dass wir unserem Planeten Liebe schicken und unsere spirituelle Arbeit weiter ausführen (siehe Artikel im Blog Ritual).

Wir erleben zusammen mit Mutter Erde viel Zerstörung und begegnen unausweichlich mehr denn je dem Tod – auf unterschiedlichsten Ebenen. Der Tod ist jedoch kein Ende sondern ein Übergang und es ist wichtig, diesen Aspekt zu ehren. Die Erde befindet sich mitten im Übergang. Wir befinden uns mitten im Übergang, inmitten der größten Initiation, die wir je erlebt haben.

Die Sonne beeinträchtigt das magnetische Feld der Erde in einem rhythmischen Zyklus, dem Zyklus der Jahreszeiten, die jeweils mit den vier Sonnenfesten beginnen. Während der Tagundnachtgleiche öffnet sich eine Tür, die wir durch unsere Träume, Meditationen, Rituale und Zeremonien durchschreiten können. Zu diesen Zeiten können wir leichter mit anderen Dimensionen in Kontakt treten und der Magie erlauben, unsere Visionen und Inspirationen zu unterstützen. Viele alte Kulturen wussten um die Wichtigkeit dieser Tore, wenn die Sonne an diesen besonderen Punkten steht, haben Monumente unterschiedlichster Art errichtet und haben sich durch Absicht mit ihnen verbunden.

Während der Tagundnachtgleichen steht die Sonne senkrecht über dem Erdäquator, in gleichem Abstand zu den Polen. Das magnetische Erdfeld verringert sich und die Kraft des Lichts und die Information, die von der Sonne kommt, ist vergrößert. Zum Frühlingsbeginn geht die Sonne genau auf dem Äquator im Osten auf und genau im Westen unter. Somit sind Tag und Nacht gleich lang und es liegt eine Balance zwischen Licht und Dunkel vor. Dieses Tor der Balance haben wir nur zweimal im Jahr (das andere mal zum Herbstbeginn, der Herbsttagundnachtgleiche). Wir können die Zeit nutzen, um unsere eigene Balance zu festigen wie auch die Balance in unserer Gemeinschaft und der Welt.

Dieses Jahr ist es eine einzigartige und besondere Zeit, denn um die Tagundnachtgleiche finden himmlische Ereignisse statt, die die Energie der Tagundnachtgleiche intensivieren und die es in einem Leben auch nur einmal geben wird (siehe Artikel im Blog Sternenhimmel).

Es gibt kaum eine bessere Zeit, um zeremoniell Liebe in das Energiefeld der Erde zu schicken.

Wer mag, ist herzlichst eingeladen, am Montag, 21. März, um 18.00, hier den Frühling zu begrüßen und ein Ritual für Mutter Erde abzuhalten.
Mitzubringen: Trommel oder Rassel, Kräuter/Tabak, kleines Handtuch, was zu Essen (am besten fingerfood)
Kosten: 10.-€

ja, und anmelden, bitte, wie immer: 05673 6876 oder mail

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