Mondfinsternis zu Beltane

Beltane fällt dies Jahr auf eine partielle Mondfinsternis (5 Stier 46). Mit ihr öffnet sich ein ungewöhnlich langes Finsternisfenster von 4 Wochen, da nicht nur eine ringförmige Sonnenfinsternis am 10.Mai (19 Stier 31) folgt, sondern auch eine weitere Mondfinsternis am 25. Mai (4 Schütze 08).

Eine intensive Zeit, eine Zeit, in der wir uns zwischen den Welten befinden, eine Zeit, in der man meist mit dem normalen Alltagsverstand nicht weiter kommt, eine Zeit, in der Neues und Erstaunliches geschehen kann, etwas, das bislang nicht möglich war.

Finsternisse sind Beschleuniger -wir können uns ihren Energien ausgeliefert fühlen oder ihre Energien nutzen.

Zum einen wird der Skorpion-Vollmond mit Saturn – in welchem/n Prozess/en wir uns derzeit auch immer befinden – alte Strukturen zusammenbrechen lassen, uns emotional herausfordern, aber uns auch die Möglichkeit geben, tief(er) einzutauchen in den schamanischen Tod und die Wiedergeburt (intensiviert durch die Rezeption von Saturn (im Skorpion) und Pluto (im Steinbock)).

Zum andern entstehen derzeit eine neue Weiblichkeit, eine neue Männlichkeit und neue Beziehungsmöglichkeiten.
Mars und Venus befinden sich beide in der Unterwelt und erleben ihre eigene Initiation. Beide mussten etwas, was bisher zum normalen Leben gehörte, zurücklassen (die sog. “Kleider”: Muster, Rollen, Glaubenssätze – all das, was einen hindert, man selbst zu sein), denn über die Schwelle in die Unterwelt kommt man nur nackt. Beide müssen sich nun den eigenen Schatten stellen (den unbewussten, unterdrückten, verdrängten Anteilen). Beide sind aufgefordert, ihrer Vision zu vertrauen und ihrer Herzens-Absicht zu folgen (trotz Prüfungen, Widerständen, Hindernissen etc). Wenn sie die Unterwelt wieder verlassen, wird das neue Licht sichtbar (die neue Kraft), kommt es zur sichtbaren Wandlung und Erneuerung.
Und mittendrin in beider Initiation findet eine Konjunktion von Venus und Mars am 7. April (20 Grad Widder) statt, mit der ein neuer Beziehungszyklus beginnt (der bis Februar 2015 andauern wird).

Unsere Weiblichkeit und Männlichkeit verändert sich also tiefgreifend. Alle reden (zu Recht) davon, dass das Weibliche mehr geehrt werden muss, sowohl von Frauen als auch von Männern, sowohl in der Frau als auch im Mann. Aber es geht momentan auch um die Männlichkeit – wie haben wir uns bislang behauptet, wie uns durchgesetzt und wie würden wir es aus dem Herzen heraus tun? Und es geht um neue, bewusst vom Herz kommende Beziehungsmuster.

All dies wird neben den individuellen Prozessen in den nächsten Wochen als Themen intensiviert werden. Wir haben allerdings die Wahl, ob wir uns ohnmächtig fühlen und Spielball der Energien sind oder die neue Lebenskraft bewusst und machtvoll anwenden.

Die Schwitzhütte ist ein geschützter Raum, um Altes sterben zu lassen und Neues zu gebären. Wer die eigene Weiblichkeit und Männlichkeit reinigen, sie stärken und neu erschaffen möchte, wer sich mit den Kräften der Liebe und Vereinigung auf den Ebenen all seiner Enerigekörper verbinden möchte, hat am 27. April dazu die Möglichkeit.

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