Mondfinsternis

Wie schon im Artikel über die Sonnenfinsternis beschrieben, sind Finsternisse zum einen kraftvolle Fenster der Beschleunigung, zum anderen öffnen sie einen Raum zwischen den Welten. Wir können Einblicke erhalten, Erkenntnisse empfangen, die über die gewöhnliche Art des Denkens hinausgehen, die unsere Wahrnehmung der gewöhnlichen Realität erweitern.

3 Tage nach dem Eintritt der Sonne in das Wiederzeichen, dem Frühlingsbeginn, findet am 23. März eine Halbschatten-Mondfinsternis auf 3°17‘ Waage statt. Sie wird in Asien, Australien, dem Pazifik und dem Nordwesten Amerikas zu sehen sein. Sie gehört zur Saros-Serie 142 und findet am aufsteigenden Mondknoten statt.

LE2016-03-23N

Die Themen der Sonnenfinsternis bleiben noch weitere Wochen aktuell, sie bekommen jedoch neue Nuancen.
Mit dem Vollmond in der Waage geht es nun primär um die Themen Beziehung und Ausgleich. Mit Venus, Herrscherin der Mondfinsternis, in Fischen, in Konjunktion zu Neptun, Opposition zu Jupiter und Quadrat zu Saturn werden Gefühle der Ohnmacht, Hilflosigkeit und Einschränkung wohl des Öfteren wie eine Meereswoge über uns hereinbrechen. Sie geben uns die Möglichkeit, die eigenen Beziehungen, die eigenen Beziehungsvorstellungen sowie das eigene Beziehungsverhalten zu überdenken.
Positive Manifestationen sind vertiefte spirituelle Strukturen, das Sich-Einlassen ins Numinose ohne die Realität aus den Augen zu verlieren – bzw das Erweitern der Realität ohne abzudriften -, das Vertrauen und die Erweiterung des Träumens und der Intuition.

Mit Sonne und Merkur auf 3° Widder und Mars auf 5° Schütze erhält die spirituelle Suche nach erweitertem Bewusstsein neue feurige Impulse – neue Arten zu denken, spontan(er) Initiative zu ergreifen. Wer die Zeit der letzten Wochen zum Überdenken und neu träumen genutzt hat, wird in den kommenden Wochen eher im Einklang mit seiner Sehnsucht handeln und seine Vorstellungen und Entscheidungen mit Willenskraft durchsetzen können.

So lade ich dich ein, dich weiterhin dem Raum-und-Zeitlosen hinzugeben, es zu erspüren, der Wahrheit hinter den Dingen zu lauschen. Sei es, dass du deinen Träumen mehr Raum und Zeit gibst, zu (d)einer Meditation findest, deiner Kreativität durch Tanzen, Malen, Musik etc Ausdruck gibst, Stundenlang am Meer sitzt und den Wellen zuschaust,… – wichtig ist, dass dein Verstand beiseite tritt.

Beitragsbild: Walter Crane, Neptune’s horses, gefunden bei athanor-und-alembik.de

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