Venus am ersten Tor

Am 18. März, einen Tag nach Neumond, durchschreitet Inanna das erste Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt und erhält ihre Robe zurück.

Venus und Mondin sind konjunkt (14°38′ Widder) um 22:57 Uhr, dh nach Sonnenuntergang bei klarem Sicht wunderbarst am westlichen Himmel zu sehen: Ein funkelnder Stern neben einer schmalen Sichel.

Dass Venus im Widder ist, dem Zeichen ihres jetzigen Zyklus, intensiviert die archaisch wilde weibliche Seite in uns, die freie Frau, die wilde Göttin (gilt für Männer wie Frauen). Beim Aufstieg aus der Unterwelt geht es um die erfüllte Seite unserer neugeformten Anteile. Auf dem Weg in die Unterwelt konnte alles Überflüssige, Ungesunde, sterben. Nun darf das uns Nährende Gestalt annehmen.

Am ersten Tor, das unser erstes Chakra, Muladhara, unser Wurzel-, Sakral-Chakra, repräsentiert, geht es um unsere Verbundenheit mit der Urquelle, um unsere Verbundenheit mit unserer Lebenskraft. Es ist der Sitz unserer Antriebskraft und unserer grundlegenden Überlebensbedürfnisse. Dort entspringt unser Urvertrauen und unser Gefühl von Sicherheit. Es ist unsere Wurzel, unsere Verbundenheit mit der physischen Welt. Ist unser Wurzelchakra im Fluss, verfügen wir über Stabilität und Durchsetzungskraft, haben wir eine gesunde Beziehung zur materiellen Ebene des Lebens und auf der körperlichen Ebene zur Sexualität, verfügen über Ausdauer und eine gesunde Konstitution.
Was wir jetzt, nach dem “Hängen am Fleischerhaken in der Unterwelt” spüren, mag sich ungewohnt anfühlen – neu, intensiv, vielleicht sogar  erschreckend wieviel Kraft dort sitzt. In den kommenden Wochen geht es darum, diese Kraft in unser Leben zu integrieren. Uns zu erlauben, sie zu spüren und auszudrücken.

Hilfreich sind dabei
* die Farbe rot – Kleidung, Schmuck, Blumen, Nahrung
* das “Arbeiten” mit dem Element Erde – geh in den Garten, singe das Erdmantra, lege dich, wenn es warm genug für dich ist, auf oder auch in die Erde, nimm die vielen kleinen Erdbewohner wahr, geh barfuß, bewusst auf der Erde, gönn dir ein Moorbad, Schlammbad, Heilerde…, lass Samen keimen und sieh ihnen bewusst zu wie sie wurzeln
* Trommeln, Trommelmusik, Tanzen zu Trommelmusik
* Gerüche wie Nelke, Rosmarin, Ingwer, Zypresse, Zeder
* das Bild der vierblättrigen Lotusblüte
* Asanas, Meditationen und andere Übungen, die das Wurzelchakra energetischeren
* das Mantra LAM
* der Erzengel Uriel
* In welcher “Robe” zeigst du dich der Welt? Wie sieht sie jetzt (im Vergleich zu der, die ich abgegeben habe) aus? Wieviel Macht darf sie ausstrahlen?
* Wieviel von der ungebänbdigten freien Widderenergie, die dich durchströmt, erlaubst du dir, der Welt zu zeigen?
* Was nährt dich (wirklich)? Durch was fühlst du dich geborgen? Bei was empfindest du am meisten Lebensfreude? Was sind deine grundlegenden Bedürfnisse? –  Jeder Mensch hat andere, sie müssen mit denen deiner Mitmenschen nicht übereinstimmen!

 

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