Venus am zweiten Tor

In der Nacht vom 17. auf den 18. April findet die nächste Mond-Venus-Konjunktion statt und Inanna/Venus durchschreitet das zweite Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt, wo sie ihren Gürtel wieder bekommt. Dh wunderbar funkelnd und leuchtend sind die zwei heute Abend schon zu sehen.

In den kommenden Wochen geht es darum, die eigene Kreativität zu bekräftigen, sich des eigenen Selbstwertes bewusst zu sein. Swadhistana, das zweite Chakra, repräsentiert unsere Lebenskraft, unseren Selbstwert und wie wir für uns selbst sorgen. Auf ihrem Abstieg in die Unterwelt hat Inanna alle Verzerrungen dieses Chakras entlassen. Nun ist die Zeit, eine gesunde Beziehung zu diesen Energien zurückzugewinnen, unsere sinnliche Lebenkraft frei fließen zu lassen, uns mit unseren Emotionen, Sehnsüchten, unserer Intimität und Leidenschaft zu verbinden. – Eine gute Gelegeheit bietet die kommende Schwitzhütte am 28. April.

Swadhistana repräsentiert unserer Bereitschaft, unsere gesamte Palette an Emotionen zu fühlen – von Trauer und Schmerz bis zu Ekstase und Lust. Es ist der Sitz unserer Erotik, unserer Sexualität, unserer Vorstellungskraft und unseres kreativen Potentials. Um unsere gesunden Formen von Spontanität, Intimität und Freude zurückzugewinnen, müssen wir unsere persönlichen Muster der Verleugnung, Zurückweisung, (Ver-)Urteilung und Entzug gegenüber uns selbst, gegenüber unserer Sexualität und Kreativität erfolgreich verabschieden.

Unterstützend sind:
* die Farbe Orange – Kleidungsstück, Schmuck (Karneol, Feueropal, oranger Jaspis), Nahrung, Bild, Sofakissen, füge deinem persönlichen Altar etwas Orangenes hinzu, etc
* das Element Wasser – es bringt in den Fluss… Innerlich u äußerlich bewusst in Kontakt mit dem Wasser gehen, zB ein Bad nehmen, bewusst unter der Dusche stehen, bei Regen rausgehen, usw.
* alles was dir immensen Genuss und Freude bereitet
* dem eigenen Körperbewusstsein mehr Aufmerksamkeit schenken
* Swadhistana-aktivierende Asanas und Meditationen oder andere Übungen zur Kräftigung des unteren Rückens ausüben
* Silber
* Vishnu, Lakshmi

Die Mond-Venuskonjunktion steht im Stier (21°44′), was deutlich macht, wie wichtig die Beziehung, die wir zu unserem eigenen Körper haben, derzeit ist. Wie frei ist deine Sinnlichkeit? Wieviel erlaubst du dir, in der Öffentlich davon zu zeigen? ZB mit Genuss ein Eis schlecken, freudig aufzulachen, im Park barfuß zu gehen, etc? Liebst du deinen Körper? Hörst du auf seine Bedürfnisse? Was gönnst du dir und deinem Körper? Unser Körper ist unser Tempel – wie sauber hältst du den deinen, stehen Blumen, Opfergaben beim Altar, werden Lieder gesungen?

Mond-Venus stehen in Opposition zu Jupiter (Skorpion), im Trigon zu Mars-Lilith-Pluto (Steinbock) und im Halbquadrat zu Merkur (Widder), der gerade erst wieder direktläufig geworden ist. So ist es gut möglich, dass (ur)alte Verhaltensmuster und Glaubenssätze auftauchen, wo wir uns nicht genug liebenswürdig finden – getrigggert durch welche Mitmenschen auch immer. Wir können uns bewusster werden, was wir an uns schätzen/nicht schätzen und wirklich spüren, dass wir um unserer selbst willen geschätzt werden und dass Liebe an keine Kompromisse gebunden ist. Es ist eine gute Zeit, eine bessere, tiefere Beziehung zu unseren eigenen Wünschen zu bekommenn, sich und die weibliche wilde Seite voll und ganz zu lieben und neue kreative Ausdrucksweisen zu finden.
Eventuell ist die Kommunikation darüber schwierig, verstehen wir die Bedürfnisse unserer Mitmenschen nicht resp sie unsere nicht. Ein weiterer Hinweis, dass es am Besten ist, sich zu allererst mit sich selbst zu beschäftigen. Die eigenen Wunden zu heilen, sich mehr und mehr voll anzunehmen und zu  lieben und für sich zu sorgen.

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