Inanna am ersten Tor

Am 3. Dezember findet die erste Venus-Mond Konjunktion im neuen Venuszyklus statt.

Inanna steht nun am ersten Tor, dem Tor der Autorität, und muss ihre Shugurra, die Krone der Steppe, aushändigen. Sie gibt damit ihre Verbindung zum Göttlichen, zum Himmel, zu ihrer eigenen Göttlichkeit ab, über die sie sich definiert hat. Sie reinigt ihr Kronenchakra.

Mit jede Konjunktion der rückläufigen Venus mit der Sonne beginnt ein neuer Zyklus. Es ist jeweils ein Moment der Wiedergeburt des solar Weiblichen, und wir alle können in diese kosmischen Zyklen mit eintauchen und immer wieder unsere eigene weibliche Kraft neu erfahren und gestalten.

Während der Konjunktion mit der maskulinen Sonne, tankt Venus all die Hitze und intensive maskuline Kraft der Sonne auf, regeneriert sich, kriegt einen aktiven Schub. In der Zeit unterläuft Venus einen Wandel – von einer archetypischen Kraft der Weiblichkeit zur nächsten.
Im letzten Zyklus ging es um die wilde (Widder) Kriegerin, im jetzigen Zyklus geht es um die kosmische (Waage) Balance in Beziehungen.

Es ist an uns, unserer Venus zuzuhören, ihre Bedürfnisse zu wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Nur dann können wir aktiv allem, was wir wertschätzen, voll Klarheit und Überzeugung nachgehen – etwas, was wir in unserer Gesellschaft von klein auf eher abtrainiert bekommen haben, um hineinzupassen, dazuzugehören, geliebt zu werden, usw. Dadurch sind unsere Energiezentren (Chakren) sozusagen verstopft.

Das Sich-Verbinden mit Inannas Mythos und dem Venuszyklus ist eine Möglichkeit, dass wir uns Schritt für Schritt von alten Verhaltensmustern, Denkweisen, Glaubenssätzen verabschieden, unsere Energiezentren reinigen. Wenn wir uns dem kommenden Initiationsprozess, dem Abstieg voll hingeben, begegnen wir unserer inneren dunklen Göttin. und können dann, gereinigt, befreit, den Aufstieg antreten, unsere Energiezentren stärken und aktivieren.

Zur Erinnerung: Die Waage Göttin hat Zuneigung zu jedem. Sie weiß, dass jeder einen Standpunkt hat, der es wert ist, gehört zu werden. Sie in uns zu entwickeln, bedeutet, bewusste, gemeinsam erschaffene Beziehungen zu entwickeln. Genaus darum geht es im jetzigen Zyklus. Die Waage Göttin zeigt uns, dass alle Blickwinkel gleich wert sind, vor allem die Teile in uns (bzw die Ansichten anderer Menschen), die nicht in unser übergeordnetes Weltbild passen, und dass es hilfreich ist, neugierig ihnen gegenüber zu sein, denn alles, was uns begegnet, spiegelt uns unsere eigenen Schatten und unsere wahre Essenz wider. So gilt ihr Interesse nicht nur persönlichen Beziehungen sondern auch der Beziehung zu ihrem Körper, ihrem Zuhause, der Erde, der Natur, der Magie, dem Kosmos, usw. Alle diese Beziehungen helfen uns, zu verstehen, wer wir sind und Verantwortung für unsere Erfahrungen übernehmen.

Die Antworten auf folgende Fragen helfen, herauszufinden, welche Krone du jetzt ablegen kannst:
Wann hast du keine Verbindung zum Spirituellen?
Was/wer stoppt dich, im Einheitsbewusstsein zu sein?
Wann hörst du auf, auf dein inneres Wissen zu vertrauen, dass etwas „wahr“ ist, durch was/wen lässt du dich davon abbringen?
Wodurch bist du orientierungslos? Wann hast du das Gefühl, dein Leben hat keine Bedeutung, keinen Sinn und Ausrichtung?
Wann hast du Gefühle der Angst, Entwurzelung, innerlichen Einsamkeit?
Durch was gerätst du in den Strudel der Gefühle von Mangel, Leere und Unzufriedenheit?
In welchen Lebenssituationen leidest du unter Schlafstörungen, tiefer Müdigkeit, geistiger Erschöpfung?

Ob in einer Zeremonie, in Ritualen, im kreativen Gestalten (zB Malen) und Wandeln (zB Verbrennen), beim täglichem Meditieren, durch Visualisieren, beim täglichen Yoga (va Asanas, Meditationen und Pranayama-Übungen, die speziell Sahasrara aktivieren), etc – wichtig ist, dass du voller Absicht bist und dich dem Prozess hingibst.
Unterstützend sind derzeit die Farben weiß, violett und Gold, das Mantra OM, Solfiggio DO, der Erzengel Metatron, Amethyst, Bergkristall, Diamant, violetter Fluorit, das Bild des tausendblättrigen Lotus. Schmücke deine Wohnung, wähle entsprechend deine Kleidung und deinen Schmuck, gestalte deinen Altar. Was auch immer dich anspricht, bring es in deine Alltagswelt.

Beitragsbild: Lakshmi, von acadiaworldtraders.net

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