Inanna am 4. Tor kurz vor dem Jahreswechsel

Kurz nach der Sonnenfinsternis , in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember durchschreitet Inanna das nächste Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt. So es das Wetter zulässt, sichtbar für uns am westlichen Abendhimmel des 28.12., wenn Venus und die dünne zunehmende Mondsichel gemeinsam leuchten.

Inanna schreitet durch das 4. Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt, wo sie ihr goldenes Brustschild wiederbekommt. Somit wird klar, dass das vierte Tor unserem Herzchakra (Anahata) entspricht.

Es geht ab jetzt um die Fähigkeit, sich selbst und die eigene Göttlichkeit, zu lieben, so dass man Beziehungen lebt, die auf Achtung und Mitgefühl basieren – mit dem Partner, Kindern, Eltern, Freunden, Arbeitskollegen, der Erde, dem Kosmos, dem eigenen Körper, der Tierwelt, den Pflanzen, den Mineralien, etc etc. Wir leben ständig in Beziehung und dieser Venuszyklus lehrt uns dies und wie wir wahrhaftige Beziehungen leben können.

Bedingungslose Liebe ist erst dann möglich, wenn wir nichts brauchen, nicht kontrollieren, ohne Bedürfnisse sind, keine Erwartungen haben, frei sind von Be- und Verurteilungen. Bedingungslose Liebe bedeutet, in Frieden in sich selbst zu ruhen, das Göttliche durch die eigene menschliche Existenz auszudrücken, Schönheit in allem zu sehen und zu fühlen. 

Unser Herz erzeugt das stärkste und umfassendste rhythmische elektromagnetische Feld des Körpers. Es ist umgeben von einem Energiefeld, das einen Durchmesser von 2-3m Hat und gemessen werden kann (Geräte wurden vom HearthMath Institut entwickelt).

Informationen, die mit dem emotionalen Zustand einer Person verbunden sind, werden durch den gesamten Körper über das elektromagnetische Herzfeld kommuniziert. Dieses Feld hat nicht nur eine Auswirkung auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sondern es beeinträchtigt auch alles, was uns umgibt. Es gibt Studien, die gezeigt haben, dass das elektromagnetische Feld des Herzens von andern Menschen erspürt werden und messbare Effekte in einer über 1m entfernt stehenden Person produzieren kann.

Es gibt viele Wege, die Vibration des eigenen Herzens zu erhöhen. Eine ist es, immer wieder und immer öfter Dankbarkeit, Mitgefühl und Anerkennung zu generieren, zu spüren, zu leben. Es mag sein, dass es eine Weile braucht, bis man Resultate in der äußeren Welt sieht, aber das Kultivieren einer kontinuierlichen Praxis von liebevoller Güte und Mitgefühl wird sie erzeugen. Es ist ein universelles Gesetz.

Neben wirklichem tiefem Mitgefühl und Anerkennung sich selbst gegenüber und der Erlaubnis, man selbst zu sein, sind in den nächsten Wochen dieses Prozesses hilfreich:
* Farben grün und rosa – Kleidung, Speisen, Steine, Bilder etc etc
* Anahata aktivierende Asanas und Pranayama Übungen 
* Meditationem über/mit der Höhle, der Bienenwabe, dem Erzengel Raphael, der Tonsilbe FA, dem Mantra YAM, der 12-blättrigen Lotusblüte, Heart pulse
* das Element Luft (wunderbares Element, um über Beziehung, Austausch zu lernen. Zum einen atmen wir alle die gleiche Luft. Ein weiteres Beispiel: wir bekommen von den Pflanzen den für uns nötigen Sauerstoff und liefern ihnen das für sie nötige Kohlendioxid – ein ständiges Geben und Nehmen)
* den Fragen nachgehen:
Welche Energie schickst du in das kollektive Bewusstseins-Netz, das unseren Planeten umgibt?
Welchen Effekt hat dein Energiefeld auf deine Erfahrungen, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, von Monat zu Monat?
Was kannst du tun, um die Vibration deines Energiefeldes zu erhöhen, so dass du neue Samen säst, die neue Möglichkeiten für dich und das Leben auf der Erde hervorbringen?

Venus und Mond stehen unaspektiert im Wassermann (10 Grad 50). Ihr Herrscher Saturn (21 Grad 03) ist konjunkt Pluto (22 Grad 17) im Steinbock, ebenso ohne weitere Aspekte zu andern Planeten. Für mich ergibt dies ein Gefühl von auf sich gestellt sein, innehalten, für sich schauen, in sich und für sich neue Strukturen erschaffen, neue Wege der Beziehung zu sich selbst kreieren, wirklich sich zuhören, wirklich sich fühlen, ohne jegliche Wertung, achtsam sein mit sich selbst. Es erscheint mir wie eine tiefe Vorbereitung auf den neuen Saturn-Pluto Zyklus, der am 12. Januar 2020 beginnt (22.46 Steinbock) und viele Veränderungen erfordern wird. Je mehr wir in uns selbst ruhen und uns erlauben, wahrhaft authentisch zu sein, je mehr wir in unserem Herzen die Energie bewusst generieren, je mehr wir vertrauen in den Wandlungsprozess, desto weniger dramatisch, beängstigend, schmerzhaft etc wird das neue Jahr für uns sein. 

Beitragsbild: heartmaths.org

Inanna am 4. Tor kurz vor dem Jahreswechsel

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