Inanna am 5. Tor

Am 10. September findet die nächste Mond-Venus-Konjunktion statt, dh wir können die zwei am 9. und 10. September nach Sonnenuntergang (ungefähr 90 Minuten nach Sonnenuntergang) am westlichen Abendhimmel sehen (so der Himmel frei ist).

Inanna geht durch ein weiteres Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt. Hier, am 5. Tor, bekommt sie ihr Lapislazulikette zurück.

Das 5. Tor ist gleichzusetzen mit unserem Energiezentrum im Kehlbereich, Vissudha Chakra. Über dieses Energiezentrum geben wir unserer ureigenen Wahrheit Stimme und Ausdruck.

Es gibt vieles, was wir über Jahre und manches sogar über Generationen verschwiegen haben, aus Angst, aus Scham, aus Schuld. Und derzeit wird immer mehr Menschen auch bewusst, was wir als Menschheit über Jahrtausende unterdrückt haben, weil wir der größten Lüge überhaupt geglaubt haben: dass wir vom Göttlichen getrennt wären und uns anstrengen müssten, um wieder in die Verneinung it dem Göttlichen zu kommen.

Die Entwicklung des fünften Chakras findet in der Zeit zwischen dem 16. bis zum 21. Lebensjahr statt und findet seinen Ausdruck zwischen den Jahren 28 und 35 – eine Zeit, in der wir lernen, unsere Haltung zu zeigen. Vishuddha ist wie ein Barometer für den Raum, den wir uns für diese Entwicklung selbst geben: Lassen wir uns blockieren oder die Angst regieren, verschlägt es uns die Sprache und schnürt uns die Kehle zu.

Beim Abstieg in die Unterwelt ging es an diesem Tor darum, herauszufinden, wo wir unsere innere Wahrheit verleugnen oder verzerren lassen, . Es galt, die Situationen aufzudecken, in denen wir unaufrichtig zu uns selbst sind oder Meinungen Dritter einfach adaptieren, wo wir unsere Authentizität verlieren. Jetzt geht es darum, unserer Stimme Ausdruck zu verleihen und einen freien Energiefluss im Halschakra zuzulassen.

Es ist Zeit, uns zu erinnern, an das was wir sind in Wahrheit, wer wir sind in Wahrheit, und all dies Wissen, all diese Weisheit in die Welt zu tragen. Der jetzige Venuszyklus, in dem es um den freien Ausdruck, um die neue Geschichte von uns individuell wie auch als Menschheit geht, ist hilfreich und fordert auch dazu auf. Es ist ein kollektives Thema eines viel größeren Zyklus und gleichzeitig wird es unterstützt durch diesen Venuszyklus. Je mehr wir authentisch in Wahrheit leben, um so mehr verbessern wir unser Leben, leben ein Leben in Verbindung, ohne Angst und frei.

Vishuddha kann mit „besondere Reinheit“ übersetzt werden und steht für Äther und Raum. Es wird repräsentiert durch das Nichts bzw. das reine Potenzial einer Situation. Unser Halschakra steht für unsere Kommunikation, den Ausdruck unserer Gedanken, unserer Gefühle, unseres Wissens (und damit ist nicht nur das Wissen unseres Gehirns gemeint, sondern vielmehr das Wissen aus unserer Tiefe, aus unserem wissenden mitfühlenden Herzen, aus unserem intuitiven Bauch, aus unserem weisen Becken), unserer Kreativität, unserer Inspiration, unserer Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Unser Gehörsinn und unsere Stimmbänder werden in diesem Zentrum energetisch versorgt, so dass wir mit einem aktiven Halschakra die Botschaften unserer inneren Stimme empfangen und auch unsere inneren Gedanken, Gefühle, Erkenntnisse und das uralte Wissen ohne Furcht ausdrücken können.

Hilfreich ist dazu
* die Farbe hellblau – Kleidung, Bilder, Blumen, Steine, Schmuck (Aquamarin, Opal, Saphir)
* Räuchern mit zB Lavendel, Lorbeer, Sandelholz, Mastix, Eukalyptus, Weihrauch
* Visuddha aktivierende Asanas und Pranayama Übungen
* Aktivierung der Schilddrüse und Nebenschilddrüse, wie auch der Rose und des Sterns des Lehrers
* Meditationen, zB mit dem Kreis im Dreieck, der 16-blättrigen Lotusblüte, dem Erzengel Gabriel
* Singen des Mantra HAM, der Tonsilbe SO – überhaupt ist Singen gut für dieses Energiezentrum
* das Laufen der Acht mit der Absicht, mehr Klarheit in das eigene intuitive Wissen – dies greift auch die Energien des Neumonds vom 7. September auf – zu erlangen und was nun ausgesprochen werden darf/kann 
* Salve Paradiso

Mond und Venus (29°14′ Waage) stehen im Trigon zu Jupiter (24°35′ rx Wassermann), im Quadrat zu Pluto (24°28′ rx Steinbock) und sind konjunkt Izar in der Konstellation Bootes.
Wir können tief eintauchen, abtauchen in uns und unsere verborgenen Wahrheiten erkennen, annehmen, ausdrücken. Dies mag im Konflikt zum Establishment und unserem eigenen Sicherheitsdenken stehen, bringt uns jedoch mehr Freiheit und Glücklichsein. Die Beziehungen, in denen wir nicht so sind (es uns nicht erlauben) wie wir in Wahrheit sind, werden geprüft und halten entweder oder gehen entzwei. Es ist eine Zeit der Klärung, des Raum-Schaffens, der Erweiterung, so dass wir in Kraft und Schönheit nicht nur unser Leben leben, sondern auch im Einklang mit der Erde.

 

image credit: Gerd Altmann / pixabay

Inanna am 5. Tor

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