Venus-Mond-Konjunktion

Am Morgenhimmel des 31. Mais ist die Mondin nördlich von Venus (18 Grad Stier) und Mars (14 Grad Stier) zu sehen.

Auf ihrem Weg in die Unterwelt durchschreitet Inanna (Venus) nun das letzte Tor, welches mit dem ersten Chakra (Wurzelchakra, Muladhara) vergleichbar ist. Hier muss sie ihre königliche Robe, bzw alle Verzerrungen bezüglich ihres Wurzelchakras abgeben.

Unsere persönlichen wie auch die gesamten Bedürfnisse des Lebens und Überlebens auf Erden fallen in den Wirkungsbereich des Wurzelchakra – Sicherheit, Überleben, Vertrauen, die Beziehung zum Materiellen.

Das Wurzelchakra verbindet uns mit der physischen Welt, dem Irdischen und gibt Auskunft über unser Fähigkeit, geerdet und im Hier &  Jetzt präsent zu sein – es befindet sich auf der Höhe des Steißbeins zwischen Anus und Genitalien und ist nach unten geöffnet. Über dieses Chakra verbinden wir uns energetisch mit der Erde und nehmen Energie von der Erde auf. Hier liegt unsere ursprüngliche Lebenskraft und unser Urvertrauen.

Wenn unser Wurzelchakra ausgeglichen ist, haben wir ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit und empfinden Liebe und Vertrauen. Wir stehen mit beiden Beinen im Leben und verfügen über Ausdauer und Durchhaltevermögen.

An diesem Tor lässt Inanna nun alles gehen, was sie von der Lebenskraft abschneidet, was ihr Gefühl von Sicherheit und Vertrauen beeinträchtigt – Angst, Misstrauen, Unsicherheit, Isolation, fehlende Antriebskraft, Verlassenheit, Furcht, Gier, Zwänge bezüglich materiellem Wohlstand, Gefühle der Armut und des Zukurz-gekommen-seins.

Blockaden im Wurzelchakra können sich auch als physische Symptome bemerkbar machen, wie z.B. als Darmerkrankungen, Hämorrhoiden, Verstopfung, Durchfall, oder Kreuzschmerzen, Hexenschuss, Ischialgien, oder jedwede Knochenerkrankungen, Osteoporose, schlechte Zähne und Nägel, oder Schmerzen in Beinen und Füßen, Krampfadern und Venenleiden, oder Blutarmut, Blutdruckschwankungen, oder stressbedingte Erkrankungen oder allergische Beschwerden. Dass diese Beschwerden so weit verbreitet sind, zeigt, wie sehr die Menschheit als Ganzes ihre Verbindung zu Mutter Erde verloren hat.

Die nächsten Wochen sind eine gute Zeit, das eigene Wurzelchakra zu pflegen, zu nähren und es leuchten zu lassen. Die gilt vor allem für alle, die zwischen dem 4. November 2010 und dem 11. Juni 2012 ein 8faches (16, 24, 32, 30, 48, 56,…) alt werden/geworden sind, da sie sich in diesem Zeitraum in ihrer Venusrückkehr befinden, aber genauso für alle, die dem göttlich weiblichen Aspekt der schamanischen Zauberin näher kommen möchten.

Um unser Wurzelchakra zu reinigen und zu öffnen, gibt es viele Übungen, die uns erden. Es ist hilfreich, viel Zeit auf dem Erdboden in der Natur sitzend oder liegend zu verbringen, zu spüren, wie dein Körper getragen wird und wie die Energie aus der Erde in dich hinein fließt. Desgleichen sind physische Aktivitäten – v.a. draußen – unterstützend, wie z.B.  Wandern, Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren, Yoga, Gartenarbeit. Und – nicht zu vergessen – das Trommeln und Tanzen.

Dem Wurzelchakra sind das Element Erde und die Farbe rot zugeordnet. Also den Speiseplan mit Erdbeeren, Himbeeren, Wassermelone, roten Äpfeln, roter Paprika, Chili und Zimt füllen, rote Kleidung tragen und sich an den rote Blumen (die ersten Rosen und der Mohn blühen) erfreuen. Oder/und Steine wie rote Koralle, Rubin, Granat, Achat, Blutjaspis, Hämatit, Onyx, Rhodonit und schwarzer Turmalin tragen bzw. hinstellen, oder/und Räucherstoffe wie Zeder, Sandelholz, Aloeholz, Eichenmoos, Kampher, Weihrauch, Myrrhe, Patchouli, Nelke und Copa verwenden. Das Wurzelchakra unterstützen auch das Mantra LAM, die vierblättrige Lotusblüte und der Erzengel Uriel.

Ich wünsche dir in den nächsten Monaten viele tiefe und persönlichen Begegnung mit der Erde!


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