Inanna am 2. Tor

Am 12. Juni durchschreitet Inanna das zweite Tor auf ihrem Weg aus der Unterwelt. Sie bekommt ihren goldenen Gürtel wieder, ihre befreite erfüllte Sexualität / Schöpferkraft. Mit dem Anlegen ihres Gürtels gibt sie sich ihrer weiblichen Schöpferkraft hin, um Neues zu gebären – das, was sie erfahren will, das was ihrer Wahrheit entspricht.

In den kommenden Wochen geht es darum, die eigene Kreativität zu bekräftigen, sich des eigenen Selbstwertes bewusst zu sein, va bezüglich des magischen spielerischen Seins (jetziger Venuszyklus).

Das zweite Tor ist gleichzusetzen mit Swadhistana, unserem zweiten Chakra, und repräsentiert unsere Lebenskraft, unseren Selbstwert und wie wir für uns selbst sorgen. Auf ihrem Abstieg in die Unterwelt hat Inanna alle Verzerrungen dieses Chakras entlassen. Nun ist die Zeit, eine gesunde Beziehung zu diesen Energien zurückzugewinnen. Wir können im Besitz unseres “Gürtels” unsere Lebenkraft frei und sinnlich voll Freude fließen lassen, uns mit unseren Emotionen, Sehnsüchten, unserer Intimität und Leidenschaft zu verbinden.  

Swadhistana repräsentiert unserer Bereitschaft, unsere gesamte Palette an Emotionen zu fühlen – von Trauer und Schmerz bis zu Ekstase und Lust. Es ist der Sitz unserer Erotik, unserer Sexualität, unserer Vorstellungskraft und unseres kreativen Potentials. Beim Abstieg Inannas ging es an diesem Tor darum, unsere persönlichen Muster der Verleugnung, Zurückweisung, (Ver-)Urteilung und Entzug gegenüber uns selbst, gegenüber unserer Sexualität und magischen Kreativität erfolgreich zu verabschieden. Jetzt geht es darum, unsere gesunden Formen von Spontanität, Intimität und Freude anzunehmen und in die Welt zu bringen. Ohne Einschränkung, Limitation, Zurückhaltung. 

Unterstützend sind dabei:
* die Farbe Orange – Kleidung, Schmuck (Karneol, Feueropal, oranger Jaspis), Nahrung, Bilder, Sofakissen, dein persönlichen Altar, Bettwäsche, etc – sei kreativ
* das Element Wasser – es bringt in den Fluss… Innerlich u äußerlich bewusst in Kontakt mit dem Wasser gehen, zB ein Bad nehmen, bewusst unter der Dusche stehen, bei Regen rausgehen, usw. – die eigene spielerische Kreativität fließen lassen
* Silber
* alles was dir immensen Genuss und Freude bereitet, auch was die sexuellen Säfte zum Fließen bringt
* dem eigenen Körperbewusstsein mehr Aufmerksamkeit schenken
* Swadhistana-aktivierende Asanas und Meditationen oder andere Übungen zur Kräftigung des unteren Rückens
* sich mit der eigenen Bauchspeicheldrüse beschäftigen – meditieren, erfahren was ihr gut tut, was sie an Wissen in sich trägt
* Tonsilbe RE, Mantra VAM
* Vishnu, Lakshmi
* alle Zwillings-Göttinen – wie z.B. die Regenbogengöttin Iris oder IxChel, die große Schreiberin Seschat, die die Weiblichkeit und Männlichkeit in sich heiratende Changing Woman, die Songlines gebärende Barnumbirr, die das Unmögliche erschaffende Mistress of Magic

 

Der Mond ist nur 2 Tage aus der Konjunktion mit der Sonne / Sonnen-Finsternis  gewandert. Daher sind Venus und Mond nur kurz nach Sonnenuntergang schwach im Nordwesten, und das auch nur bei flachem Horizont, zu sehen.

Mond und Venus (11°53′ Krebs) stehen im Quadrat zu Chiron (12°27′ Widder), Sextil zu Uranus (12°59′ Stier), Quincunx Saturn (13°12′ rx Wassermann), Halbquadrat Lilith (26°00 Stier), in Konjunktion zu Alzirr in der Konstellation Zwillinge.

Die Einladung ist, nährend mit uns umzugehen, alle Glaubenssätze und Brandmarkungen mit Bedacht und ohne Groll zu entfernen, mit unseren eigenen wie auch kollektiven Verletzungen zu arbeiten, uns zu befreien von jeglichen Limitationen, Hierarchien, Dominierungen, Tabus, Regeln, schmerzhaften Konzepten etc, was spontane sinnliche Lebensfreude und spielerische freie Lust betrifft. Unabhängig im Eingenen Körper ankommen, ihn wie überhaupt sich selbst wert-schätzen. Das ist der Wandel, das Aufbrechen, die Befreiung.


Die gesamte Schöpfung ist ständig lebendig, in Kontakt und Austausch. Alles in der Natur ist willkommen in seiner/ihrer Einzigartigkeit. Wir können, va durch die Beschleunigung-Energie der Finsternisse, unsere Vorstellung von einer Realität, die auf Hierarchie und Machtmissbrauch beruht, ablegen. Wir können uns selbst über unsere ganz persönliche spielerische Kreativität erfahren und neu definieren. Wir können lernen, unseren Humor so zu aktivieren, dass er uns auch durch die den dunkelsten Momente und Orte trägt. Wir können eintauchen in die Kraft der Magie und das magische Kind in uns aktivieren und unseren Weg von unserem wahren göttlichen Selbst heraus gehen.

 

image credit: Pete Linforth /pixabay

 

Inanna am 2. Tor

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