Mond-Venus-Konjunktion

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Am 17. März ist die erste wirklich sichtbare Mond-Venus-Konjunktion, seitdem Venus wieder als Abendstern letzten Monat aufgetaucht ist, zu sehen am Abendhimmel – im Westen – nach Sonnenuntergang (Mond NNW von Venus).

Mythologisch kann man die Rückkehr von Venus mit der Rückkehr von Inanna aus der Unterwelt vergleichen. Dieses ist, wie gesagt, eine wichtige zeremonielle Zeit v.a. für all jene, die zwischen dem 3. April 2009 und dem 4. November 2010  8, 16, 24, 32, … Jahre alt geworden sind, da sie eine persönliche Venusrückkehr haben.  Auf ihrem Weg in die Unterwelt muss Inanna alle ihre königlichen Insignien abgeben, bis sie nackt in der Unterwelt ankommt, wobei jedes Teil symbolisch für ihre Unausgeglichenheit bezüglich eines der Chakren angesehen werden kann. Beim Durchgang durch das erste Tor geht es um das erste Chakra (Wurzelchakra, am Ende der Wirbelsäule), welches Überleben, physische Bedürfnisse, Gesundheit representiert und der Sitz der Kundalini- oder Lebens-Energie ist. An diesem Tor erhält Inanna nun ihre Verbindung zu diesem Chakra zurück: die Verbindung zur Urquelle, die ihre körperlichen Bedürfnisse nährt und stärkt, und sie erfährt, dass diese Kraft ihr immer zur Verfügung steht. Ist das erste Chakra aktiv, haben wir das sichere intuitive Wissen, dass wir das Recht haben, unsere Sehnsucht hier zu sein, unsere ureigene Essenz, auszudrücken. Wir haben das Vertrauen, dass uns das Leben willkommen heißt, unterstützt und nährt – egal wie die äußeren Lebensbedingungen aussehen. Wir sind Mit-SchöpferInnen und haben ein Gefühl des Verbundenseins und der Zugehörigkeit zur Erde.

Dieses Venus-Tor kann zeremoniell auf viele Arten geehrt werden, z.B. indem du einige Zeit in der Natur verbringst und dankbar alle Arten nochmal durchgehst, wie die das Leben dich unterstützt; indem du ein Mandala oder einen Altar gestaltest, welche die Aspekte eines gesunden Wurzelchakras für dich ausdrücken, die du zurückforderst und aktiver leben möchtest; oder betrachte einfach die Mond-Venus-Konjunktion nach Sonnenuntergang, ehre sie und sei offen für alles, was sie dir senden, du empfängst.

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